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Großbritannien Brexit-Sorgen und trübe Industriedaten setzen Pfund zu

Der Brexit lässt die britische Wirtschaft seit Jahresbeginn immer mehr eintrüben. Auch der Pfund verliert angesichts der Unsicherheiten an Wert.
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Der Pfund verliert angesichts des Brexits an Wert. Quelle: dpa
Pfund

Der Pfund verliert angesichts des Brexits an Wert.

(Foto: dpa)

Das politische Gezerre um den Brexit macht dem Pfund Sterling zu schaffen. Die britische Währung fiel am Freitag nach trüben Konjunkturdaten um ein halbes Prozent und rutschte zeitweise unter die charttechnisch wichtige Marke von 1,3045 Dollar.

Die Stimmung in der britischen Industrie trübte sich wegen der Unsicherheit um den EU-Austritt zum Jahresstart stärker ein als erwartet. Der Einkaufsmanagerindex ging im Januar auf 52,8 Punkte von 54,2 Punkten im Vormonat zurück. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 53,5 Punkten gerechnet. Zugleich stockte die Industrie im Januar ihre Lager aus Furcht vor einem chaotischen Brexit so kräftig auf wie noch nie.

„Die Daten haben dem Pfund nach dem Kursanstieg im vergangenen Monat zugesetzt und Anleger machen nun Kasse“, sagte Währungsstratege Lee Hardman vom Vermögensverwalter MUFG. Devisenanleger hatten in den vergangenen Wochen auf eine Brexit-Einigung gesetzt. Seit Jahresbeginn hat das Pfund mehr als zwei Prozent zugelegt. Allerdings beißt die britische Premierministerin Theresa May mit der Forderung nach einem Aufschnüren des mühsam ausgehandelten Austrittsvertrags in Brüssel auf Granit.

„Derzeit bewegen sich weder die britische Regierung, noch die Opposition oder die EU“, sagt Helaba-Analyst Christian Apelt. „Für eine im Prinzip machbare Einigung müssten alle Beteiligten jedoch über ihre roten Linien springen.“ Zumindest werde eine Fristverlängerung für den Brexit über den 29. März hinaus immer wahrscheinlicher.

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  • rtr
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