Heiße Tage am Ölmarkt Der Zauber der Opec ist verflogen

Gestern stürzte der Ölpreis ab, heute ist er auf Erholungskurs. Die Golfstaaten wollen ihre Förderung weiter drosseln. Doch Ölmarkt-Experten meinen: Es geht lediglich noch darum, dass der Preis nicht weiter abrutscht.
Update: 20.04.2017 - 16:16 Uhr 10 Kommentare
Die Förderkürzungen der OPEC könnten den Ölpreis stabilisieren. Die USA steigert aber immer wieder ihre Öl-Produktion und profitiert entsprechend. Quelle: dpa
Ölpreis

Die Förderkürzungen der OPEC könnten den Ölpreis stabilisieren. Die USA steigert aber immer wieder ihre Öl-Produktion und profitiert entsprechend.

(Foto: dpa)

DüsseldorfHeiße Tage am Ölmarkt: Die Preise haben am Donnerstag wieder ins Plus gedreht. Am späten Vormittag notierte ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni 0,85 Prozent im Plus bei zuletzt 53,37 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der Leichtölsorte WTI zur Lieferung im Mai stieg auf 50,81 Dollar, ein Plus von 0,87 Prozent. Am frühen Abend notierten die Sorten immerhin noch leicht im Plus. Die Preise erholten sich schnell – womit nicht unbedingt zu rechnen war.

Am Mittwochnachmittag waren die Ölpreise noch stark gefallen. Die Sorte Brent notierte am Abend auf einem Drei-Wochen-Tiefstand von 52,69 Dollar, die Sorte WTI fiel auf 50,22 Dollar. Der WTI-Preis sank damit innerhalb eines Tages um rund zwei Dollar oder knapp vier Prozent ab, bei der Sorte Brent waren die Verluste noch größer.

Experten führten die deutlichen Rückgänge auf jüngste Daten zum US-Ölmarkt zurück: Die größte Volkswirtschaft der Welt meldete am Mittwoch eine gestiegene heimische Produktion sowie höhere Benzin-Lagerbestände. An den Börsen in Asien konnten sich die Preise in der Nacht nur wenig von den deutlichen Verlusten im US-Handel erholen und lagen am frühen Mittwochmorgen immer noch auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang April. Doch dann kam die Wende.

Grund sind gute Nachrichten aus den Golfstaaten. Die größten Ölproduzenten am arabischen Golf haben sich Berichten zufolge geeinigt, aktuelle Förderkürzungen über den Juni hinaus zu verlängern. Damit sollen Lagervorräte abgebaut werden, erklärte der Ölminister Omans, Muhammed Al Rumhy in einem Interview in Abu Dhabi. Sein saudi-arabischer Kollege bestätigte, dass man zu einer Übereinkunft gekommen sei. Die Mitglieder des Gold-Kooperationsrats (GCC) haben sich demnach bei einem Treffen am Mittwoch auf die Ausweitung geeinigt. Zum GCC gehören Saudi-Arabien, Kuwait, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Oman und Bahrain – allesamt Opec-Mitglieder.

Bereits im Dezember haben sich die Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) darauf verständigt, weniger Öl zu fördern, um das weltweite Überangebot zu schrumpfen. Das Programm ist seit Januar in Kraft. Das Kalkül der Opec ist einfach: Sinkt der Output, dann sollte der Ölpreis steigen.

Bislang bleibt der Erfolg der verabredeten Förderkürzung jedoch aus – obwohl sich die Opec auch mit Russland und zehn anderen unabhängigen Produzenten abgesprochen hat. Saudi-Arabiens Ölminister Khalid Al-Falih gestand das Scheitern in Abu Dhabi ein: „Obwohl sich viele an die Verabredung halten, haben wir unser Ziel nicht erreicht, wieder den Fünf-Jahresdurchschnitt zu erreichen“, so Al-Falih. Aktuell liegen die Lagerbestände 300 Millionen Barrel über dem Durchschnitt – was drei Tagen der weltweiten Ölproduktion entspricht.

Die zehn ölhungrigsten Länder der Welt
Platz 10: Kanada
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Auf dem letzten Platz der weltweit zehn größten Ölnachfrager liegt Kanada mit 2,4 Millionen Barrel Öl pro Tag in 2016. In den folgenden Jahren wird mit einer sinkenden Nachfrage gerechnet. Für 2022 liegt diese nur noch bei 2,3 Millionen Barrel Öl pro Tag.

Quelle: „Oil 2017“-Bericht der Internationalen Energie-Agentur.

Platz 9: Südkorea
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Südkorea fragte im Jahr 2016 2,6 Millionen Barrel Öl pro Tag nach. Damit landet das Land auf Platz 9 der weltweit größten Ölnachfrager. In den Folgejahren steigt die Nachfrage laut der Voraussage der Internationalen Energie-Agentur auf 2,7 Millionen Barrel Öl.

Platz 8: Saudi-Arabien
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Saudi-Arabien, das selbst große Mengen des Schwarzen Goldes fördert, liegt mit 3,2 Millionen Barrel Öl pro Tag auf dem achten Platz der weltweiten Ölnachfrager. Das könnte sich in Zukunft ändern, denn bis 2022 wird die Nachfrage auf 3,4 Millionen Barrel geschätzt.

Platz 7: Brasilien
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Brasilien liegt mit einer Erdölnachfrage von 3,1 Millionen Barrel pro Tag auf dem siebten Platz. Doch auch hier ist mit einer höheren Nachfrage in den Folgejahren zu rechnen: 2022 liegt die geschätzte Nachfrage schon bei 3,3 Millionen Barrel Öl.

Platz 6: Russland
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Russland liegt im Jahr 2016 noch auf Platz 6 der größten Erdölnachfrager mit durchschnittlich 3,6 Millionen Barrel Öl pro Tag. 2017 erhöht sich die Nachfrage, sodass Russland mit durchschnittlich 3,7 Millionen Barrel Erdöl pro Tag den sechsten Platz verteidigt.

Platz 5: Indien
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Indien fragt in den nächsten Jahren immer mehr Öl nach. 2016 liegt die Nachfrage noch bei 4,3 Millionen Barrel Öl pro Tag, 2017 werden schon 4,5 Millionen Barrel nachgefragt und 2022 noch mal mehr – 5,9 Millionen Barrel.

Platz 4: Japan
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Bei einer Nachfrage von 4,0 Millionen Barrel Öl pro Tag liegt Japan auf dem vierten Platz. Die Nachfrage sinkt im Jahr 2017 voraussichtlich auf 3,9 Millionen Barrel und bis 2022 auf 3,6 Millionen Barrrel Öl pro Tag.

Offiziell gibt es noch einen Konsens mit den anderen Ölproduzenten über eine Verlängerung bis zum Jahresende. Die Opec will laut ihrem Generalsekretär Mohammed Barkindi auf ihrem Treffen am 25. Mai entscheiden, ob die Kürzung in der zweiten Jahreshälfte fortgesetzt wird, und dies auch mit den unabhängigen Produzenten besprechen. Die Vereinbarung der Golfstaaten ist ein starkes Signal, dass es tatsächlich zu einer weiteren Reduktion kommen wird. Auch Russland ist offenbar gewillt, bei der Kürzung mitzuziehen. Aufgrund von anstehenden Wahlen kann sich Moskau keinen weiteren Verfall des Ölpreises leisten.

„Die Opec hat keine andere Wahl, als die aktuelle Förderkürzung aufrechtzuerhalten“, glaubt Ölmarktanalyst Anas Al Hajji. „Die US-Produktion ist angestiegen und sie wird weiter ansteigen. Die Opec muss ihre Förderung kürzen, schon allein um die aktuellen Preise zu halten.“ Um Preissteigerungen gehe es gar nicht mehr.

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10 Kommentare zu "Heiße Tage am Ölmarkt: Der Zauber der Opec ist verflogen"

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  • @ Franz Paul
    "Wenn bekannt würde, dass Erdöl "nachwächst", wäre es plötzlich nicht mehr viel wert."

    Einzig und alleine darum geht es - auch bei den "Peak-Oil-Studien".
    Darum ging es u.a. auch bei der Ölkrise von 1973 / 74. Aber eben nicht nur darum:
    "Die ganze Diskussion war nicht: “Wie können wir als einige der mächtigsten Vertreter der Industrienationen der Welt die arabischen OPEC-Länder davon überzeugen, die Ölpreise nicht so dramatisch zunehmen zu lassen?” Stattdessen sprachen sie darüber: “Was werden wir mit all den Petrodollars tun, die unweigerlich zu den Londoner und New Yorker Banken aus den arabischen OPEC-Öleinnahmen kommen werden?” Henry Kissinger, der den Begriff nach dem Ölschock in den Jahren 1973/74 prägte, sprach über das “Recycling von Petrodollars.“"
    http://www.larsschall.com/2011/03/27/wir-sind-inmitten-einer-epochalen-tektonischen-verschiebung-%e2%80%93-teil-1/
    Man wollte ABSICHTLICH die Angebotsverknappung zwecks INSTALLIERUNG DES PETRODOLLARS. Wie Sie vielleicht wissen, gab Nixon 1971 die Golddeckung des Dollars auf, und damit war er durch nichts mehr gedeckt. Eine massive Dollar-Inflationierung bzw. Starkverdünnung hätte die Währung jedoch sehr schnell zerstört. Durch die Petrodollarisierung konnten die Amis jedoch die Dollar-Inflationierung nun in alle Welt exportieren.

  • Sehr gut, Helmut Metz. Auch damit werden wir belogen, damit abkassiert werden kann. Wenn bekannt würde, dass Erdöl "nachwächst", wäre es plötzlich nicht mehr viel wert. Und die Wahrscheinlichkeit, dass diese Theorie stimmt, ist groß:
    Solange es Leben in unseren Meeren gibt, gibt esauch Erdöl.
    Denn es geht nicht um ein paar Saurier, oder Fischlein, sondern um Milliarden Tonnen tierisches und pflanzliches Plankton (Kleinstlebewesen), die täglich entstehen und sterben, seit es sie gibt. DAS ist die Ölquelle!

  • @ J. Teufel
    "ÖL ist ein knappes Gut."

    Sind Sie sich da sicher, zu 100%? Sie haben vermutlich in der Schule gelernt, dass Erdöl ein "fossiler Brennstoff" ist - und damit endlich. Sie haben es vermutlich so hingenommen. Haben Sie jedoch auch hinterfragt, was "fossiler Brennstoff" TATSÄCHLICH bedeutet??
    "Sie sahen sich die Theorie des fossilen Ursprungs an, und nachdem sie tief in der Literatur gegraben hatten, sagten sie, dass dies absolut absurd ist, es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, es gibt keine Kausalität, die demonstriert wurde, es ist nur in amerikanischen Geologielehrbüchern an der Universität behauptet, und weil es so viele Male wiederholt wird, stellt niemand auch nur die Frage, ob Öl ein fossiler Brennstoff ist oder ob Kohle ein fossiler Brennstoff ist, worauf M. King Hubbard enenso in seinem Papier hinwies. Denn um konsistent zu sein, mussten sie sagen, dass Öl, Gas und Kohle allesamt fossile Brennstoffe sind.
    Dann hat mir gegenüber jemand das Argument aufgestellt: Wenn man das größte Ölfeld der Welt nehmen würde, Ghawar in Saudi-Arabien, das 1948 entdeckt wurde, und berechnete die Barrel Öl, die Ghawar bis heute produziert hat, und stellte sich dann hypothetisch vor, dass man einen toten Dinosaurier umwandelte, dass man die Biomasse des Dinosauriers nehmen könnte, inklusive Knochen, 100 Prozent, 1 zu 1, und wandelte sie in Erdöl um, was natürlich niemand behaupten würde, dass das möglich ist, aber nur zu vermuten, dass man einen Würfel von komprimierten Dinosaurier-Überbleibseln bräuchte, der 19 Meilen breit, 19 Meilen hoch und 19 Meilen tief ist – um nur dieses eine große Ölfeld in Saudi-Arabien zu berücksichtigen. Ganz zu schweigen von dem Permbecken-Ölfeld in Texas oder den Ölfeldern im Osten von Texas, die riesige Ölfelder sind."
    http://www.larsschall.com/2011/03/30/wir-sind-inmitten-einer-epochalen-tektonischen-verschiebung-%e2%80%93-teil-2/

    Für wie wahrscheinlich halten Sie nun diese Theorie?

  • Für alle diejendigen, die glauben. bei den Kriegen gehe es nicht um Öl:

    Es wurde auf dieser Welt noch kein Krieg geführt, bei dem es nicht um geostrategische Ziele oder Rohstoffe oder Öl gegangen wäre.

    Beweis:
    1) Um Menschenrechte kann es nicht gehen, die wurden und werden in unzähligen Ländern verletzt, ohne dass ein Hahn danach kräht. Viele dieser Länder sind Partner des Westens.

    2) Um Regime kann es nicht gehen, da diese, falls auf der politisch korrekten Seite, auch nie ein Problem mit dem Westen hatten.

    3) Historisch wurden selbst demokratisch gewählte Führer durch Marionetten ersetzt, z.B. Schah im Iran, Argentinien, etc.

    4) Nach dem Sturz des Schahs erfolgt der Irankrieg, Saddam Hussein wurde vom Westen eingesetzt und im Irankrieg wurden Iran und Irak vom Westen mit Waffen unterstützt..

    5) Heute haben wir eine völlig einseitige Berichterstattung in den jeweiligen Medien.
    Vergleiche man z.B. lediglich die Bombardierung Mossuls mit der von Aleppo, der Einsatz von Giftgas hier und dort, etc. Die Bombardierung Mossuls findet in den Westmedien überhaupt nicht statt, zumindest nicht sichtbar.

    Öl ist ein knappes Gut. Die Weltkriege hatten schon viel damit zu tun. Damals glaubte man, dass Öl ledigllch noch 500 Jahre zur Verfügung stände.

    Heuie reicht es noch vorraussichtlich 250 Jahre. OOOOPs, und dies trotz der alternativen Energien.
    Es ist nicht einfach, Öl durch alternative Energien zu ersetzen. Was sind schon 250 Jahre, geschichtlich und strategisch ist dies gestern oder morgen.....

    Bei den Menschen, die lediglich auf den Payback im nächsten Quartal schauen, sind dies natürlich keine Argumente.

    ÖL ist ein knappes Gut und sollte wesentlich teuer sein, wenn man die Umweltschäden auch nur ansatzweise mit einrechnen würde.

    Der westliche Wohlstand beruht auf billigem Öl und den Westen interessiert es nicht, wie es auf dem restlichen Erdball aussieht, solange die Probleme dort bleiben.
    Man kann ja zur Not ein Stück Demokratie mit Bomben exportieren.

  • Herr Blumenhagen,
    das muss ich nicht herausfinden. Ich war dabei, und damals schon alt genug, um zu verstehen. Und stelle fest, dass wir auch damals schon belogen worden sind. Bloß heute noch mehr, und das obwohl wir dank Vernetzung viel mehr wissen als damals.
    Und das ist die größte Frechheit dabei.

  • Ja, Herr Paul.

    Da bin ich mit dem FAHRRAD auf der Autobahn gefahren. Das waren noch Zeiten. das nennt man heute glaube ich Nostalgie.

    Auch das hat man uns damals gut verkauft, sowie in den letzten Jahren die Mulitkultiprogramme, Abgaben, Versteuerung, Streichung, Lohndumping etc. pp. Flüchtlingsströme, Einwanderung, Integration, IS, Terror, Übergriffe, Anschläge, Vergewaltigungen u.v.m.

    Eines ist daher sicher, die Zukunft verschont niemanden mehr in Europa.





  • @Franz Paul
    Alleine schon bei einen KARTELL von etwas "Guten" zu schreiben bzw. zu reden, müsste jeden Vernunft und Verstand Menschen die Nackenhaare zu berge stehen lassen.
    Die OPEC ist und bleibt ein Kartell, dass zum Schutz der Verbraucher schon längst hätte VERBOTEN gehört!
    Wer Energie, Oel und Strom durch staatliche Eingriffe oder auch durch Kartellabsprachen künstlich verteuert, der handelt nicht nur Markt- sondern auch Gesellschaftsfeindlich.

  • Herr Paul, die Begründung für die autofreien Sonntage 1973 war schon etwas anders... das können Sie in aller Ausführlichkeit sicher selber herausfinden. Ich werfe nur mal die Stichworte Jom-Kippur-Krieg und Ölembargo in den Raum

  • Für alle diejenigen, die meinen bei allen Kriegen handele es sich immer nur um das Öl. Die Realität sieht gegenwärtig freilich anders aus. Weltweit gibt es eine Überproduktion bei gleichzeitigen sehr hohen Vorräten und Lagerbeständen. Es wird daher auch zunehmend schwieriger, für die Eldölfördernden Länder, die Preise, durch Förderkürzung, stabil (von hoch kann schon lange keine Rede mehr sein) zu halten damit sie zumindest nicht unter die Förderkosten rutschen. Gerade auch Russland ist aus diesem Grunde gegenwärtig defizitär.

  • "Grund sind gute Nachrichten aus den Golfstaaten. Die größten Ölproduzenten am arabischen Golf haben sich Berichten zufolge geeinigt, aktuelle Förderkürzungen über den Juni hinaus zu verlängern." Was um alles in der Welt bringt einen "Journalisten" dazu, so einen Satz zu formulien? Die künstliche Preispusherei der OPEC-Staaten ist also eine gute Nachricht? Das heisst, sie können uns weiter schröpfen, unser Staat kassiert fleißig mit, und wir zahlen weiter? Und er findet das gut? Ich schreib jetzt nicht was ich von dem halte....
    PS: Kann sich noch jemand erinnern, dass unsere "Politik" uns 1973 autofreie Sonntage angeordnet hatte, weil angeblich in 25 Jahren das Öl zu Ende sei? Damals hat übrigens ausser den Parteibonzen noch kein Chinese ein Auto gehabt, und kaum ein Inder........

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