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Hohe Nachfrage aus Indien und China Experten erwarten langfristig steigenden Goldpreis

Der Goldpreis wird nach Einschätzung von Experten in den kommenden Monaten anziehen. Doch noch bewegt sich die Notierung des Edelmetalls in einer Preisspanne von rund 420 bis 440 Dollar je Feinunze (31,10 Gramm).

rp DÜSSELDORF. In dieser Bandbreite pendelt der Goldpreis seit Jahresanfang. Kurz vor dem Jahreswechsel hatte das Edelmetall kurzzeitig noch über 450 Dollar notiert. Am Dienstag lag es mit fast 432 Dollar – trotz der jüngsten Preisaufschläge – auf deutlich niedrigerem Niveau.

Zurzeit scheinen die Edelmetallmärkte einmal mehr ein Spiegelbild des Devisenmarktes zu sein. Fällt der Dollar gegenüber dem Euro zurück, steigt der Goldpreis leicht an. Steigt der Dollar, fällt im Gegenzug der Goldpreis. Der Euro hat seit Ende vergangener Woche zum Dollar mehr als einen Cent zugelegt.

Wolfgang Wrzesniok-Roßbach, Experte des Edelmetallkonzerns Heraeus, blickt ebenfalls auf die Entwicklung der amerikanischen Währung. „Ein Anstieg des Euro-Dollar-Kurses deutlich über die Marke von 1,22 hinaus dürfte beim Gold einen Test des nächsten Widerstandspunktes bei 432 Dollar je Unze auslösen“, glaubt Wrzesniok-Roßbach.

„Nach den negativen Abstimmungen in Frankreich und den Niederlanden über die EU-Verfassung haben wir beim Goldpreis eine Tendenz festgestellt, sich unabhängiger von den Schwankungen des Dollars zu bewegen“, sagt hingegen Graham Birch von Merrill Lynch Investment Managers. Er wertet dies als positives Zeichen für den Goldmarkt. Es zeige, dass sich die günstigen Angebots- und Nachfragedaten nun durchsetzen. „Dank des weltweit langsam schrumpfenden Angebots der Goldminen und des steigenden Bedarfs der Schmuckindustrie, zusammen mit einer besseren Nachfrage für Investments, ist der Ausblick positiv“, sagt Birch. Merrill Lynch erwartet daher, dass der Goldpreis weiter zulegen wird.

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