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Hohe Nachfrage Gold steigt in der Investorengunst

Coutts & Co. hat die Goldbestände für seine Kunden aufgestockt. Der steigende Wohlstand in China und die politischen Risiken in der Ukraine treiben die Nachfrage nach dem Edelmetall – der Goldpreis steigt wieder.
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Gold wieder auf dem Weg nach ganz oben?

Frankfurt Die Nachfrage nach Gold ist groß, der Preis steigt wieder. „Das Edelmetall Gold macht nun drei Prozent bis vier Prozent der Portfolios aus“, sagt Gary Dugan, Investmentchef für Asia und den Nahen Osten bei der Private-Banking-Sparte der Royal Bank of Scotland. Ein deutlicher Anstieg. Noch vor einem Jahr habe der Anteil zwischen einem und zwei Prozent gelegen.

Das verwaltete Vermögen von Coutts belief sich zum 31. Dezember auf 29,7 Milliarden Pfund (rund 35,6 Milliarden Euro). Im vergangenen Jahr war der Goldpreis um 28 Prozent gefallen, der stärkste Rückgang binnen eines Jahres seit 1981.

Der Goldpreis hat sich in diesem Jahr wieder erholt, angesichts der zunehmenden Nachfrage aus Asien und der Turbulenzen an den Märkten der Schwellenländer. Am 3. März war der Preis mit 1354,87 Dollar je Feinunze auf ein Viermonatshoch geklettert, als russische Kämpfer Teile der ukrainischen Krim- Halbinsel unter Kontrolle genommen hatten.

„Es gibt eine echte Robustheit bei der physischen Nachfrage”, sagte Dugan im Interview mit Bloomberg News. Die Entwicklung in der Ukraine sei aber letztendlich der Auslöser gewesen. „Aber schon davor gab es einen echten Bedarf seitens unserer Kunden, ihr Vermögen durch einen höheren Gold-Anteil zu diversifizieren.”

Neben der Ukraine gebe es noch weitere Spannungspunkte in der Welt - wie die Beziehung zwischen China und Japan. „Weil es eine Versicherungspolice ist, sollte man versuchen, günstig zu kaufen”, sagte Dugan. „Man überstürzt das nicht.” Seiner Einschätzung nach wäre ein Preis von 1250 Dollar eine gute Einstiegsgelegenheit.

  • Bloomberg
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1 Kommentar zu "Hohe Nachfrage: Gold steigt in der Investorengunst"

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  • Nachdem die Schafe die selbst sehen konnten wie der Goldpreis in den letzten Monaten von 1200 auf fast 1400 Dollar stieg anfingen unruhig zu werden (besonders bei Zinsen unterhalb der Inflation) benötigte man jetzt dringend beruhigendes Gemurmel vom Schäfer der empfiehlt die Euros trotz anstehender gemeinsamer Bankenhaftung bei diesen zu belassen und nicht in Gold zu tauschen.

    Waren nicht für Ende 2013 die 1200 Dollar vorhergesagt worden? Oder gar 1000?