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Hyperinflation IWF rechnet 2019 in Venezuela mit Inflation von 10 Millionen Prozent

Die Inflation in Venezuela kennt kein Ende: Der IWF hat seine Prognose erneut angepasst und rechnet für 2019 sogar mit zehn Millionen Prozent.
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Insgesamt bewegt sich der Preisanstieg in Lateinamerika bei rund sechs Prozent und selbst im Krisenland Argentinien bei über 30 Prozent. Quelle: Reuters
Supermarkt in Caracas

Insgesamt bewegt sich der Preisanstieg in Lateinamerika bei rund sechs Prozent und selbst im Krisenland Argentinien bei über 30 Prozent.

(Foto: Reuters)

Nusa Dua Der Internationale Währungsfonds (IWF) bescheinigt der Wirtschaft von Venezuela praktisch den totalen Kaufkraftverlust. Die Preissteigerung betrage am Ende des laufenden Jahres 1,37 Millionen Prozent, heißt es im Weltwirtschaftsbericht des Fonds, der am Dienstag in Nusa Dua (Indonesien) vorgestellt wurde. Für das nächste Jahr prognostiziert der IWF gar Preisanstiege von zehn Millionen Prozent.

Zum Vergleich: Insgesamt bewegt sich der Preisanstieg in Lateinamerika bei rund sechs Prozent, im Krisenland Argentinien bei über 30 Prozent. Westliche Volkswirtschaften streben in der Regel eine Zielmarke von etwa zwei Prozent an, um Preisstabilität zu gewährleisten. Die IWF-Prognose für Venezuela wird von einigen Volkswirten kritisiert, weil eine Hyperinflation dieser Größenordnung kaum akkurat vorhergesagt werden könne.

Venezuela ist das ölreichste Land der Welt. Doch die völlige Abhängigkeit der Volkswirtschaft von den Ölvorkommen sowie politische Fehlentscheidungen haben das Land in Turbulenzen gestürzt.

Die Wirtschaftsleistung Venezuelas schrumpft dem IWF zufolge im dritten Jahr in Folge um einen zweistelligen Prozentsatz, in diesem Jahr um 18 Prozent nach 14 Prozent im Vorjahr. Der umstrittene Präsident Nicolás Maduro versucht sich mit Hilfe einer neuen Kryptowährung zur Wehr zu setzen.

Finance Briefing
  • dpa
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