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Internetgeld Bitcoins fallen in Norwegen durch

Das virtuelle Geld hat den Härtetest im reichsten Land Skandinaviens nicht bestanden. Verbraucher müssen bald hohe Steuern zahlen, wenn sie mit Bitcoins spekulieren und kurzfristige Gewinne erzielen.
16.12.2013 - 18:51 Uhr
Mit dem Phänomen Bitcoin beschäftigen sich immer mehr Aufsichtsbehörden rund um den Globus. Ob das virtuelle Geld als eine vollwertige Währung anzusehen ist, wird unter Experten kontrovers diskutiert. Quelle: dpa

Mit dem Phänomen Bitcoin beschäftigen sich immer mehr Aufsichtsbehörden rund um den Globus. Ob das virtuelle Geld als eine vollwertige Währung anzusehen ist, wird unter Experten kontrovers diskutiert.

(Foto: dpa)

Oslo Die norwegische Regierung stellt dem virtuellen Geld schlechte Noten aus: „Bitcoins fallen nicht unter die gängige Definition von Geld“, erklärte Hans Christian Holte, Generaldirektor für Besteuerung in Norwegen. Seine Behörde hat das Internetgeld unter die Lupe genommen und kommt zum Schluss: Es handelt sich weniger um Geld, sondern mehr um eine Art Investment.

Die Konsequenz: Norwegen wird Bitcoins als Vermögen behandeln, wodurch das virtuelle Geld unter die Kapitalertragssteuer fällt. Verbraucher müssten Gewinne versteuern, können dafür aber auch Verluste absetzen, sagt Holte.

Zuvor hatte Deutschland die virtuelle Währung als „Rechnungseinheit“ eingestuft, auf deren Rücktausch in Euro innerhalb eines Jahres nach der Anschaffung Steuern fällig werden können. Allerdings unterliegen Veräußerungen von Bitcoins nach einem Jahr keiner Abgeltungssteuer. Wer Bitcoins als Zahlungsmittel verwendet, kann keine Umsatzsteuer berechnen, wie aus dem Bundesfinanzministerium zu hören ist.

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