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Interview mit Christoph Eibl „Es wird einen harten Wettkampf geben“

Christoph Eibl ist Geschäftsführer und Mitbegründer der Tiberius Asset Management AG. Im Interview mit dem Handelsblatt spricht er über steigene Rohstoffpreise, eine mögliche Monopolstellung der Chinesen und die daraus folgenden Konsequenzen für deutsche Unternehmen.
Stahlarbeiter in Salzgitter. Bei einiges Nebenmetallen nimmt China bereits eine Monopolstellung ein. Quelle: dpa

Stahlarbeiter in Salzgitter. Bei einiges Nebenmetallen nimmt China bereits eine Monopolstellung ein.

(Foto: dpa)

Die Notierungen vieler Rohstoffe steigen wieder. Ist China erneut der Preistreiber?

In der jüngsten Marktbewegung gab es mehrere Preistreiber, unter anderem auch China. Das Land hat besonders seine Vorräte an Industriemetallen massiv aufgestockt. Darüber hinaus haben sich die Investoren in größerem Stil in Rohstoffen engagiert.

Die Chinesen kaufen ja nicht nur Rohstoffe, sondern auch Minen oder gleich ganze Unternehmen. Könnte das Land eine Monopolstellung bei einzelnen Rohstoffen, etwa den Minor Metals (Nebenmetallen) erreichen? Wenn ja, bei welchen Metallen sehen Sie diese Gefahr?

Diese Gefahr besteht nicht nur tatsächlich. Bei einzelnen "Minor Metals" ist die Monopolstellung sogar schon Wirklichkeit. Ein Beispiel dafür ist Wolfram. Wir erkennen derzeit, dass China seine strategische Rohstoffversorgung langfristig sicherstellen will.

Was bedeutet diese Strategie für die deutsche Industrie? Welche Konsequenzen hat das für deutsche Unternehmen?

Wir glauben, dass vor allem im Bereich der sogenannten Nebenmetalle Versorgungsengpässe entstehen können. Deshalb appellieren wir an Politiker und Wirtschaftsverbände, auf diesem Feld aktiv zu werden.

Wer könnte dem Trend chinesischer Monopolisierung entgegenwirken?

Es wird kein direktes Gegensteuern geben, sondern einen harten Wettkampf um die strategischen Rohstoffe.

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