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Kaffeepreis Schwacher Euro lässt Kaffeepreise steigen

Der Kursverfall des Euro verteuert Importwaren aller Art. Das macht sich nach und nach auch bei den Verbrauchern bemerkbar. Bei Tchibo steigen die Kaffee-Preise, obwohl Rohkaffee in Dollar billiger geworden ist.
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Auswirkungen des hohen Dollarkurses: Verbraucher müssen für Kaffee bei Tchibo und Aldi Nord mehr Geld bezahlen. Quelle: dpa
Preissteigerung

Auswirkungen des hohen Dollarkurses: Verbraucher müssen für Kaffee bei Tchibo und Aldi Nord mehr Geld bezahlen.

(Foto: dpa)

HamburgDer führende deutsche Kaffeekonzern Tchibo hebt in seinen Filialen die Preise für ein Pfund Kaffee um 20 bis 30 Cent an. Ursache sei der hohe Dollarkurs, heißt es in einem Schreiben der Tchibo-Geschäftsführung an die Kunden, das in den Filialen ausliegt. Dadurch habe sich der Preis für ein Pfund Rohkaffee in Euro seit Mitte vergangenen Jahres von etwa 1,30 Euro auf mehr als 1,60 Euro verteuert. Deshalb müsse Tchibo die Verkaufspreise anpassen. „Wird Rohkaffee billiger, gehen die Verkaufspreise wieder runter“, heißt es in dem Schreiben. Bei Aldi Nord verteuerte sich die Spitzenmarke von 3,99 auf 4,29 Euro.

Durch die Preiserhöhung, die verbindlich nur in den Tchibo-Filialen und -Depots gilt, steigt der Preis für mittlere Sorten wie „Feine Milde“ auf knapp sechs Euro, für die Premiumlinie „Privat Kaffee“ auf knapp sieben Euro. Das ist für die Verbraucher um so bitterer, als dass Kaffee auf dem Weltmarkt in Dollar günstiger geworden ist. Der aktuelle Preis für Rohkaffee von 1,46 Dollar je Pound (454 Gramm) ist der niedrigste Stand seit mehr als einem Jahr. Selbst in Euro gerechnet ist der Kaffeepreis in den vergangenen Tagen deutlich zurückgegangen.

Der Euro hat gegenüber dem Dollar allein in den vergangenen drei Monaten mehr als zehn Prozent an Wert verloren. Ende November war ein Euro noch 1,25 Dollar wert, jetzt sind es nur noch 1,13 Dollar. Das verteuert alle Importe, die in Dollar bezahlt werden müssen, nicht nur Kaffee. Auch der stark gefallene Rohölpreis kommt beim Verbraucher im Euroraum nicht voll an.

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  • dpa
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