Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kapitalflucht Investoren wenden sich von der Türkei ab

Ein Korruptionsskandal um Ministerpräsident Erdogan erschüttert die Türkei. Anleger reagieren besorgt und ziehen Kapital in großem Stil ab. Die türkische Lira gibt kräftig nach. Dabei droht Gefahr noch von anderer Seite.
08.01.2014 - 13:51 Uhr
Ein Mann mit Gasmaske demonstriert gegen die Regierung von Recep Tayyip Erdogan. In den vergangenen Tagen kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Regierungsgegnern und Polizei. Quelle: dpa

Ein Mann mit Gasmaske demonstriert gegen die Regierung von Recep Tayyip Erdogan. In den vergangenen Tagen kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Regierungsgegnern und Polizei.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Türkei droht das Ende eines jahrelangen Wirtschaftsbooms. Der Machtkampf in der Politik verschreckt internationale Investoren. Die Ratingagenturen sind alarmiert. Zudem trüben sich die konjunkturellen Perspektiven ein. Die türkische Lira verliert kräftig – in dieser Woche rutschte die Landeswährung gegen den US-Dollar auf den tiefsten aller Zeiten. Der US-Dollar stieg auf einen Rekordstand von 2,19 Lira.

Die Ratingagentur Fitch bleibt zwar vorerst bei der Bewertung der Kreditwürdigkeit mit „BBB-“, eine Stufe über Ramschniveau. Eine länger anhaltende Unsicherheit könne aber größeren Schaden anrichten. „Wenn der Korruptionsskandal andauert, könnte das die Regierung schwächen und ihre Fähigkeit untergraben, rechtzeitig politische Maßnahmen zu ergreifen, um die wirtschaftliche Stabilität aufrechtzuerhalten.“

Seit fast einem Monat wird die Türkei von einem massiven Korruptionsskandal um die Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan erschüttert. Der Politiker sieht sich schwerwiegenden Vorwürfen von Widersachern aus dem eigenen, religiös-konservativen Lager, aber auch aus der Justiz gegenüber.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Kapitalflucht - Investoren wenden sich von der Türkei ab
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%