Krise in der Ukraine Ukrainische Hrywnia durch Hilfspaket gestützt

Drohende Staatspleite: Gestern wurde bekannt, dass die Ukraine in den kommenden zwei Jahren bis zu 35 Milliarden Dollar benötigt. Spekulationen um ein Hilfspaket halten die ukrainische Hrywnia dennoch auf Kurs.
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Eine Bank in der ukrainischen Hauptstadt Kiew: Bislang bleibt der Wechselkurs der Hrywnia stabil. Quelle: AFP

Eine Bank in der ukrainischen Hauptstadt Kiew: Bislang bleibt der Wechselkurs der Hrywnia stabil.

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FrankfurtSpekulationen auf ein baldiges Hilfspaket für die Ukraine haben die Währung des Landes gestützt. Ein Dollar verlor am Freitag 6,7 Prozent auf 9,80 Hrywnia - am Vortag hatte der Greenback noch auf einem Rekordhoch von elf Hrywnia notiert.

„Je schneller sich die ukrainische Regierung mit dem IWF einigen kann, desto besser für die Hrywnia“, kommentierte Commerzbank-Analystin Thu Lan Nguyen. Der IWF will kommende Woche in die Ukraine reisen, um ein Abkommen auszuhandeln. Die EU könnte nach den Worten von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier eine Milliarde Dollar zu einem Hilfspaket beisteuern. Die hoch verschuldete Ukraine hatte erklärt, dass sie in den kommenden zwei Jahren 35 Milliarden Dollar benötigt, um einen Staatsbankrott abzuwenden.

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  • dpa
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