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Kryptowährung Bitcoin verzeichnet höchsten Monatsverlust seit sieben Jahren

Die Kryptowährung Bitcoin notiert weit entfernt von ihrem Rekordhoch bei etwa 20.000 Dollar. Im November war der prozentuale Verlust sehr hoch.
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Anzeigetafel in Seoul, Südkorea. Quelle: AP
Kurse von Kryptowährungen

Anzeigetafel in Seoul, Südkorea.

(Foto: AP)

Die meisten Digitalwährungen haben ein extrem schlechtes Jahr hinter sich. Besonders exponiert ist der Bitcoin, der etwas mehr als die Hälfte des Marktwertes aller Kryptowährungen ausmacht. Im November dürfte der Bitcoin sogar den schwächsten Monat seit sieben Jahren verzeichnen.

Am Freitag gab die Digitalwährung zwischenzeitlich mehr als sieben Prozent auf 3.867 Dollar nach. Damit entspricht das Minus auf Monatssicht etwa 37 Prozent. Einen solchen starken Monatsverlust hatte der Bitcoin das letzte Mal verzeichnet, als er noch auf einem völlig anderen Niveau notierte. Im August 2011 hatte er 39 Prozent nachgegeben und war auf damals gerade einmal 8,20 Dollar abgerutscht.

Den Rekordwert von etwa 20.000 Dollar hatte der Bitcoin im Dezember 2017 erreicht. Doch mittlerweile haben viele Investoren ihre Positionen in Kryptowährungen („Tokens“) grundlegend überdacht. „Es ist ein grausamer Bärenmarkt bei Tokens gewesen“, so Michael Novogratz. Der ehemalige Hedgefondsmanager hat mit seiner Firma Galaxy Digital Holdings in Kryptowährungen investiert.

Auch andere bedeutende Kryptowährungen haben ihre Kursverluste vergrößert. Ether lag am Freitag etwa zwei Prozent im Minus bei 112 Dollar (Monatsverlust: 43 Prozent), Ripple gab 4,5 Prozent nach auf 0,36 Dollar (Monatsverlust: 21 Prozent). Ein Teil des Kursrutsches sei auf hartes Durchgreifen der US-Börsenaufsicht SEC zurückzuführen, so Novogratz: „Die Leute sind sehr nervös geworden.“

Am Donnerstag hatte die SEC Strafen gegen Boxprofi Floyd Mayweather und Hip-Hop-Star DJ Khaled verhängt, die auf unzulässige Weise für Börsengänge geworben hatten, bei denen Anleger in Tokens investieren.

  • Bloomberg
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