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Kryptowährung Jamie Dimon bereut Bitcoin-Schelte

Im vergangenen September bezeichnete der Chef der US-Bank JP Morgan die Kryptowährung Bitcoin noch als Betrug. Diese harsche Kritik nimmt Dimon nun öffentlich zurück. Was er wirklich von Bitcoins hält, bleibt aber vage.
09.01.2018 - 14:14 Uhr
Bitcoin: Jamie Dimon bereut seine Kritik an der Kryptowährung Quelle: Reuters
Jetzt hebt er doch den Daumen

Einer der einflussreichsten Männer der Finanzwelt widerruft seine drastische Kritik an der Kryptowährung.

(Foto: Reuters)

New York Jamie Dimon bereut seine drastische Kritik am Bitcoin. Der CEO der führenden US-Investmentbank JP Morgan Chase sprach am Dienstag in einem Interview von einem Fehler. „Ich bereue es, diese Aussagen gemacht zu haben,“ sagte Dimon dem amerikanischen TV-Sender Fox Business News in San Francisco.

Im September hatte der Top-Verdiener unter den Banken-Chefs die Kryptowährung auf einer Konferenz noch als „Betrug“ bezeichnet. In der Kryptogemeinde traf er Unverständnis, teilweise auf Anfeindungen, andere Banker und Behördenoffizielle stimmten ihm zu. Schon in den Monaten zuvor hatte er die Kryptowährung mehrmals kritisiert. Im Herbst legte er dann nach: Wer Bitcoin kaufe, sei dumm. Mitarbeiter, die mit Bitcoin handeln, würde er innerhalb von Sekunden feuern.

Zitate zum Bitcoin
„Wenn wir einen Trader hätten, der mit Bitcoins handeln würde, ich würde ihn innerhalb von einer Sekunde feuern“
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Jamie Dimon (JP-Morgan-Chef)

(Foto: Reuters)
„Das ist mehr als eine Masche“
2 von 13

James Gorman (Morgan-Stanley-Chef)

(Foto: Reuters)
„Die exakte Definition einer Blase“
3 von 13

Tidjane Thiam (Credit-Suisse-Chef)

(Foto: Reuters)
„Ein Index für Geldwäscher“
4 von 13

Laurence Fink (Chef der Fondsgesellschaft Blackrock)

(Foto: AP)
„Gold hat einen Wert, weil die Menschen daran glauben, dass es einen Wert hat. Der Bitcoin ist auf einer faszinierenden Technologie aufgebaut, und seine Anzahl ist beschränkt.“
5 von 13

Mike Novogratz (Hedge-Fonds-Manager)

(Foto: Reuters)
„Der Bitcoin ist ein Tauschmittel, das nicht von einer Zentralbank herausgegeben wird, sondern von nicht bekannten Akteuren. Ich sehe ihn nicht als Währung.“
6 von 13

Carl-Ludwig Thiele (Bundesbank-Vorstandsmitglied)

(Foto: Reuters)
„Er ist nur ein tolles Beispiel für eine Blase.“
7 von 13

Robert Shiller (Ökonom, Wirtschaftswissenschaftler an der Yale University und Nobelpreisträger)

(Foto: AP)

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