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Kryptowährungen 10.000-Dollar-Marke in Sicht – Bitcoin-Anleger fürchten, etwas zu verpassen

Bitcoin nähert sich der 10.000-Dollar-Marke und notiert auf dem höchsten Stand seit über einem Jahr. Experten erwarten einen noch steileren Anstieg.
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Am Freitag notierte der Bitcoin 160 Prozent höher als zu Jahresbeginn. Quelle: AFP
Münzen mit Bitcoin-Symbol

Am Freitag notierte der Bitcoin 160 Prozent höher als zu Jahresbeginn.

(Foto: AFP)

Düsseldorf Der Bitcoin beschleunigt seine seit Jahresanfang währende Kursrally. Nachdem er zu Wochenbeginn über 9.000 Dollar gestiegen war, notierte er am Freitagnachmittag rund 2,5 Prozent im Plus bei 9.771 Dollar ( 8.646 Euro). Bald könnte er die Marke von 10.000 Dollar durchbrechen.

Bereits seit Januar geht es für die Kryptowährung bergauf. Derzeit notiert sie knapp 160 Prozent höher als zu Beginn dieses Jahres. Jüngst ging es aber besonders schnell hoch: Seit Donnerstagmittag hat der Bitcoin um 5,5 Prozent zugelegt. Die Kryptowährung Ethereum legte sogar allein am Freitag bis zum Mittag sechs Prozent zu.

Einige Experten erwarten nun, dass die Rally sich selbst verstärken wird. So schreibt Thomas Lee, Mitgründer des Vermögensverwalters Fundstrat Global Advisors, auf Twitter, dass Anleger nach dem Erreichen der 10.000-Dollar-Marke zunehmend befürchten könnten, Renditechancen zu verpassen. Das Phänomen heißt im Börsenjargon „Fear of missing out“ (Fomo) und kann zu steigenden Kursen führen, weil dann mehr Leute in eine bestimmte Anlageklasse – in diesem Fall Bitcoin – investieren.

Der Bitcoin-Anwalt Andreas M. Antonopoulos nimmt eine solche Angst unter Investoren bereits wahr. In einem Tweet warnt er „Neulinge“ davor, auf Betrüger hereinzufallen und schreibt, Profitversprechen sowie Anordnungen, andere anzuwerben, seien „zu 100 Prozent Schneeballsysteme“.

Dem neuen Kursanstieg der Kryptowährungen war eine Ankündigung von Facebook vorangegangen, im kommenden Jahr eine eigene Kryptowährung namens Libra einführen zu wollen. Die Währung soll mit verschiedenen Währungen wie Dollar, Euro und Yen gedeckt werden, um Kursschwankungen zu vermeiden.

Unterdessen melden sich wieder kritische Stimmen in Bezug auf Kryptowährungen zu Wort. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann etwa warnte am Freitag vor Risiken Kryptowährungen, auch wenn diese Preisstabilität versprechen. Auf einer Fachkonferenz in Eltville sagte er in Bezug auf die sogenannten „Stablecoins“: „Sie könnten das Einlagengeschäft der Banken und ihre Geschäftsmodelle untergraben.“ Letztlich sei eine Form weltweiter Regulierung erforderlich.

Mehr: Bereits Anfang der Woche war der Bitcoin nach der Facebook-Ankündigung einer eigenen Kryptowährung auf ein Ein-Jahres-Hoch gestiegen. Lesen Sie hier mehr über die Pläne für eine Facebook-Coin.

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