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Kryptowährungen Bitcoin auf Talfahrt – Warum digitale Währungen derzeit noch riskante Anlagen sind

Der Bitcoin rutscht unter die Marke von 6.000 US-Dollar. Der Kursrutsch zeigt, dass Kryptowährungen noch keine Alternative zum bisherigen Zahlungssystem sind.
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Noch Ende 2017 war die Kryptowährung 20.000 US-Dollar wert. Quelle: dpa
Bitcoin

Noch Ende 2017 war die Kryptowährung 20.000 US-Dollar wert.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Mit einer Weisheit des Börsenexperten Warren Buffett sehen sich derzeit viele Anleger konfrontiert: „Kaufe nie eine Aktie, wenn du nicht damit leben kannst, dass sich der Kurs halbiert.“ Und Halbierung wäre mit Blick auf den Bitcoin am heutigen Dienstag noch ein guter Wert.

Der Kurs der Kryptowährung ist kurzzeitig unter 6.000 US-Dollar gerutscht. Noch Ende 2017 war die Kryptowährung 20.000 US-Dollar wert. Auch andere Digitalwährungen verzeichnen seit dem gestrigen Montag zweistellige Prozentrückgänge.

Grund dafür sind die zunehmenden Regulierungsbestrebungen des bisher unregulierten Handels mit Kryptowährungen. China und Südkorea erwägen ein komplettes Handelsverbot, in den USA befragt der Senat Aufsichtsbehörden, wie Kryptowährungen stärker reguliert werden könnten, und auch in Europa wird vor den digitalen Währungen gewarnt.

Zudem gibt es immer wieder Hackerangriffe auf Handelsbörsen: Seit der Erfindung des Bitcoins 2009 wurde einer Studie von Tyler Moore zufolge ein Drittel aller Handelsplattformen für Kryptowährungen gehackt. Das erschüttert das Vertrauen der Anleger. Nun kommen auch noch die aktuell starken Kursrückgänge an den Aktienmärkten hinzu. In der Krise vermeiden Anleger riskante Anlagen, zu denen auch noch die digitalen Währungen zählen.

Der parallele Kursrutsch an den Aktienmärkten zeigt, dass Kryptowährungen noch nicht als Alternative zum bisherigen Zahlungssystem betrachtet werden. Vielmehr dominieren Zocker das System– und die springen nun ab. Das eröffnet mutigen Anlegern eine Chance: Erholt sich der Bitcoin, dürfte es schnell wieder nach oben gehen. Einem Kursanstieg könnten dann aber die Regierungen mittels Regulierungen im Wege stehen.

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