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Kryptowährungen Bitcoin steigt über die Marke von 50.000 Dollar – Das steckt hinter der Rally

Die Kryptowährung steigt erneut auf ein Rekordhoch. Anleger beobachten gespannt das Vorgehen von Tesla, Mastercard und Twitter.
13.02.2021 Update: 16.02.2021 - 13:39 Uhr 2 Kommentare
Innerhalb der vergangenen zwölf Monate stieg der Kurs um über 350 Prozent an. Quelle: AFP
Digitalwährung Bitcoin

Innerhalb der vergangenen zwölf Monate stieg der Kurs um über 350 Prozent an.

(Foto: AFP)

Frankfurt Der Bitcoin, die älteste und beliebteste Kryptowährung, gewinnt weiter an Wert. Am Dienstag überwand die Cyber-Devise erstmals die 50.000er Marke. Noch vor gut einer Woche hatte der Bitcoin bei unter 38.100 Dollar notiert.

Als Grund für den Kursanstieg in der vergangenen Woche sieht Timo Emden, Marktanalyst und Gründer des Analysehauses Emden Research, die neuesten Vorstöße verschiedener Unternehmen, entweder selbst in Bitcoin zu investieren, Bitcoin-Investitionen in Erwägung zu ziehen oder den Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren. „Das sind aktuell die absoluten Treiber des Preises“, so Emden.

Die Ankündigung des Elektroautobauers Tesla, 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin zu investieren, führte in der vergangenen Woche zu einem signifikanten Kursanstieg bei der Digitalwährung. Nun erwägt auch der Kurznachrichtendienst Twitter den Kauf von Bitcoin nach dem Vorbild Teslas. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, sagte Ned Segal, der Finanzchef des Unternehmens, am Mittwoch.

Twitter-Chef Jack Dorsey, der gleichzeitig auch den Zahlungsabwickler Square leitet, gilt ebenso wie Tesla-Chef Elon Musk als Fan von Kryptowährungen. Square hatte im vergangenen Oktober bekanntgegeben, 4709 Bitcoin zu einem Preis von damals insgesamt 50 Millionen Dollar gekauft zu haben.

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    Mastercard sorgt für weiteren Schub

    Am Donnerstag erklärte dann der US-Zahlungsdienstleister Mastercard, künftig Transaktionen in Kryptowährungen zu erlauben. Beim US-Bezahldienst Paypal wolle man hingegen keine Firmengelder in Kryptowerte anlegen, wie Ende der Woche bekannt wurde. Das Unternehmen hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, seine Plattform für die Bezahlung mit Kryptowährungen zu öffnen. „Wir werden wahrscheinlich keine Unternehmensgelder in solche Finanzanlagen stecken, aber wir wollen diese Wachstumschance, die vor uns liegt, nutzen“, sagte Finanzchef John Rainey dem US-Sender CNBC am Donnerstag.

    Laut Marktanalyst Emden können Anleger sicher sein, dass der Bitcoin die Marke von 50.000 Dollar „in nächster Zeit“ sicher erreichen werde. Doch auf das Erreichen dieses Kursziels könnte unter Umständen vorerst ein Rücksetzer folgen.

    Der Grund: „Viele Anleger haben sich bei ihrem Bitcoin-Investment bei der Marke von 50.000 Dollar ein Limit gesetzt. Wird diese Marke erreicht, verkaufen sie und nehmen die Gewinne mit“, erklärt Emden. Das würde den Kurs sinken lassen. Doch genauso könnte auch der nächste Run von Privatanlegern folgen, erklärt Emden.

    Trotz der Ankündigung von Mastercard, künftig Kryptowährungen als Zahlungsmittel zu akzeptieren, glauben viele Experten nicht daran, dass der Bitcoin sich in Kürze als Alltagszahlungsmittel durchsetzen wird. „Die Volatilität ist absolut abschreckend. In Zukunft werden Kryptowährungen weiterhin eher als Wertspeicher genutzt“, schätzt auch Emden.

    Die zweitwichtigste Kryptowährung Ether – gemessen an der Marktkapitalisierung – bewegt sich indes auf die Marke von 2000 Dollar zu. Aktuell notiert sie bei rund 1800 Dollar.

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    2 Kommentare zu "Kryptowährungen: Bitcoin steigt über die Marke von 50.000 Dollar – Das steckt hinter der Rally"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • @Handelsblatt-Team:

      Sie haben bei diesem Thema wohl kräftig nachgearbeitet und ich lese fast täglich gut recherchierte, fundierte und (VOR ALLEM) neutrale Artikel. Bei fast 90% der deutschen Berichterstattung zum Thema werden vermeintliche Nachrichten (siehe Energieverbrauch - ein gefundenes Fressen für alle Überschriftenleser) kopiert und nur wenig reflektiert.
      Die Nachrichtendichte aus Nordamerika ist noch etwas höher, aber das sind schon mal erfreuliche Schritte, danke!

    • @Handelsblatt-Team:

      Sie haben bei diesem Thema wohl kräftig nachgearbeitet und ich lese fast täglich gut recherchierte, fundierte und (VOR ALLEM) neutrale Artikel. Bei fast 90% der deutschen Berichterstattung zum Thema werden vermeintliche Nachrichten (siehe Energieverbrauch - ein gefundenes Fressen für alle Überschriftenleser) kopiert und nur wenig reflektiert.
      Die Nachrichtendichte aus Nordamerika ist noch etwas höher, aber das sind schon mal erfreuliche Schritte, danke!

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