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Kryptowährungen Der Bitcoin fällt und fällt – das bringt Start-ups in Schwierigkeiten

In der Nacht zum Freitag erreichte die weltgrößte Kryptowährung den tiefsten Stand seit 18 Monaten. Das bringt Krypto-Start-ups in Finanznöte.
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Die wichtigste Kryptowährung fällt und fällt. Quelle: Bloomberg
Dollar und Bitcoin

Die wichtigste Kryptowährung fällt und fällt.

(Foto: Bloomberg)

New York Wo ist der Boden im Krypto-Markt? Die virtuellen Währungen haben in der Nacht zum Freitag neue Tiefstände erreicht. Der Bitcoin, die größte Kryptowährung, brach knapp zehn Prozent ein und fiel in der Spitze auf 3300 Dollar. Damit kostete der Bitcoin noch so viel wie zuletzt im August 2017.

Auch viele andere Kryptowährungen notierten tief im roten Bereich. Ripple, die zweitgrößte Kryptowährung, brach um elf Prozent ein auf 30 Cent. Die drittgrößte Kryptowährung Ether fiel um weitere 17 Prozent auf 85 Dollar. Die drei größten virtuellen Währungen haben damit seit Jahresanfang 75 Prozent, 88 und 89 Prozent an Marktwert verloren.

Am Donnerstag gab es erneut eine Reihe schlechter Nachrichten: Consensys, eines der größten Unternehmen in der Kryptowelt, trennte sich von 13 Prozent seiner Mitarbeiter. Es sind die ersten Kündigungen in der Geschichte des 2014 gegründeten Unternehmens, das sich auf Projekte rund um die Ethereum-Blockchain spezialisiert hat und in den vergangenen Jahren rasant gewachsen ist.

Die US-Börsenaufsicht SEC verschob zudem erneut ihre Entscheidung über die Zulassung eines Bitcoin-ETF. Marktbeobachter glauben jedoch, dass es unter Kleinanlegern trotz des anhaltenden Bärenmarktes noch Interesse an einem Bitcoin-ETF gibt. Die Aufsicht will nun am 27. Februar endgültig darüber entscheiden, ob der börsengehandelte Fonds des Vermögensanbieters Van Eck für den Handel zugelassen werden soll oder nicht.

Branchenkenner gehen nicht davon aus, dass sich der Krypto-Markt schnell wieder erholen wird. Michael Casey, der das Massachusetts Institute of Technology in Blockchain-Fragen berät, geht von einem harten „Krypto-Winter“ aus, in dem nur die erfolgreichsten Ideen überleben werden.

Es ist eine Zeitenwende in der Krypto-Welt. 2017 gingen die Preise für Bitcoin und Co. steil nach oben, die Finanzierung von Expansionen und teuren Projekten war lange Zeit kein Problem für die jungen Unternehmen der Branche. Nun jedoch ist alles anders.

Viele Start-ups haben einen großen Teil ihrer Reserven in Kryptowährungen angelegt, diese Entscheidung galt in der Krypto-Welt schließlich auch als Frage der Ehre. Nun jedoch bereiten ihnen die niedrigen Kurse von Bitcoin und Co. Schwierigkeiten. Mitarbeiter und Steuern werden in der Regel in klassischen Währungen wie Dollar oder Euro bezahlt – der Umtausch ist nun deutlich teurer.

Und nun ist es plötzlich nicht mehr so einfach, sich neue Finanzierungen zu sichern. Die Folge: Nicht nur Consensys, auch andere Krypto-Start-ups haben in den vergangenen Wochen Stellen gestrichen.

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