Kupfer und Co Konjunktursorgen belasten Metallpreise

Die Wachstumsaussichten in den USA und Europa werden trüber, das lastet auf den Preisen für die Rohstoffe.
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Rollen mit Kupferdraht. Quelle: dpa

Rollen mit Kupferdraht.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Sorge vor einer spürbaren weltweiten Konjunkturabkühlung hat am Donnerstag den Kupferpreis sinken lassen. Die Tonne des Industriemetalls verbilligte sich um 22,50 Dollar auf 8992 Dollar. Auch andere Metalle wie Aluminium und Zink waren günstiger zu haben.

In den USA hatte die Notenbank ihre Konjunkturprognose für das laufende und das kommende Jahr heruntergeschraubt, in der Eurozone sind die Geschäfte der Dienstleister zuletzt deutlich langsamer gewachsen und die Industrie verzeichnete einen Rückgang der Neuaufträge. Diese Faktoren ließen Investoren die Nachfrageentwicklung skeptischer einschätzen, sagten Händler.

Langfristig dürften die Metallpreise dennoch weiter steigen, sagte Citigroup-Analyst David Thurtell: „Die US-Zinsen sind unglaublich niedrig, die Geldpolitik ist weiter stimulierend und China wird weiter robust wachsen - wenn auch etwas weniger stark als bisher.“ Er sei der Meinung, dass sich der Metallmarkt weiter sehr ordentlich entwickeln werde.

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