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Lieferausfälle Nickelpreis durch drohenden Angebotsengpass auf Rekordhoch

Der Nickelpreis befindet sich auf den höchsten Stand seit einem Jahrzehnt. Experten befürchten eine Vorverlegung des geplanten Exportstopps Indonesiens.
1 Kommentar
Der Wert des Industriemetalls ist am Freitag um bis zu 3,7 Prozent gestiegen. Quelle: Reuters
Nickelerz

Der Wert des Industriemetalls ist am Freitag um bis zu 3,7 Prozent gestiegen.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Aus Furcht vor Lieferausfällen decken sich Anleger mit Nickel ein. An der Börse Shanghai stieg der Preis für dieses zur Stahl-Herstellung benötigte Metall am Freitag um bis zu 3,7 Prozent auf ein Rekordhoch von 127.700 Yuan (18.131 Dollar) je Tonne. Parallel dazu stieg in London der Preisunterschied von Nickel zur sofortigen Lieferung und zur Lieferung in drei Monaten auf 40 Dollar, den höchsten Stand seit einem Jahrzehnt.

Investoren befürchten, dass der weltweit größte Nickel-Förderer Indonesien den für 2022 geplanten Exportstopp vorziehen könnte. Die Regierung will Erze künftig verstärkt im Land verarbeiten, weil sie so bei der Ausfuhr mehr Geld einbringen.

Mehr: Deutschland exportiert tonnenweise teils falsch etikettierte Abfälle ins Ausland, darunter auch immer wieder giftigen Müll. Nicht nur Indonesien will sich dagegen wehren.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Lieferausfälle: Nickelpreis durch drohenden Angebotsengpass auf Rekordhoch"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Da Nickel ein Legierungszusatz und ausserdem fuer Oberflaechenverguetung benutzt wird,
    kann ich nicht sehen, wie Indonesien als groesster Produzent das Material im eigenen
    Land verarbeiten koennte. Vielleicht kann die Redaktion das aufklaeren.

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