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Markt reagiert auf angekündigte Drosselung der OPEC-Förderung Opec-Ölpreis weiter auf Einjahres-Hoch

Die Angst vor einer Ölknappheit, Terrorsorgen und steigende Nachfrage treiben den Rohölpreis immer höher.

HB WIEN. Vor dem Treffen der Fachminister aus der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) betrug der so genannte Korbpreis in der vergangenen Woche 32,56 Dollar je Barrel (159 Liter) - so hoch wie noch nie seit einem Jahr. Das waren noch einmal 0,31 Dollar mehr als in der zweiten März-Woche, teilte das OPEC-Sekretariat in Wien am Montag mit.

Erstmals seit dem Irak-Krieg vor einem Jahr überstieg der OPEC-Korb kurzfristig sogar die 33-Dollar-Marke. Als Grund gelten neben spekulativen Käufen auf den Weltmärkten die labile Lage in Venezuela und die weiterhin ausbleibenden Ölexporte Iraks. Die erwartete Rückkehr des Irak auf den Weltmarkt galt den OPEC-Ministern aber als Begründung für Produktionseinschränkungen.

In der Branche wird außerdem gemunkelt, dass den OPEC-Staaten angesichts des schwächelnden US-Dollar ein hoher Ölpreis nur recht ist. Es gilt als möglich, dass bei den Beratungen der OPEC-Minister am 31. März in Wien auch über eine Umstellung der Ölpreis-Berechnung vom Dollar auf den Euro beraten wird.

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