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Mini-Crash Rätselhafte Kurssprünge beim Goldpreis

Zuerst fiel der Goldpreis um 100 Dollar. Zum ersten Mal seit Ende Januar ging es unter die Marke von 1700 Dollar je Feinunze. Experten schieben die Schuld auf Ben Bernanke. Jetzt geht es wieder deutlich nach oben
Update: 01.03.2012 - 10:05 Uhr 74 Kommentare
Der Goldpreis erholt sich vom kurzfristigen Kursrutsch. Quelle: dpa

Der Goldpreis erholt sich vom kurzfristigen Kursrutsch.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die Anleger haben am Donnerstag den jüngsten Preissturz bei Gold zum Wiedereinstieg genutzt. Für eine Feinunze des Edelmetalls mussten Anleger am Morgen 1717 Dollar zahlen, ein Plus zum Vorabend von 1,3 Prozent.

Am Mittwoch hatte der Goldpreis rund 100 Dollar eingebüßt und damit den größten Tagesverlust in mehr als drei Jahren verbucht. Um 22.40 Uhr notierte Gold bei 1695 Dollar, ein Minus von fast fünf Prozent gegenüber dem Vortag. In Euro gerechnet betrug das Minus immerhin fast vier Prozent, die Feinunze kostete 1272 Euro.

Anleger hatten von US-Notenbankchef Ben Bernanke Hinweise auf weitere geldpolitische Lockerungen erwartet. Diesen Erwartungen hatte Bernanke jedoch eine Absage erteilt, woraufhin die Notierungen für das Edelmetall eingebrochen waren.

Geldpolitische Lockerungen hätten eine höhere Liquidität zur Folge gehabt, was wiederum die Inflation begünstigt hätte. Gold gilt als klassische Absicherung gegen Inflationsrisiken. „Dass Bernanke keine weiteren geldpolitischen Lockerungen erwähnt hat, war der Vorwand, um zu verkaufen“, sagte ein Händler in Hongkong. „Aber die Leute haben immer noch Vertrauen in Gold.“ Vor allem Anleger aus Asien seien nach dem Preissturz wieder eingestiegen, hieß es am Markt.

  • mdo
  • rtr
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74 Kommentare zu "Mini-Crash: Rätselhafte Kurssprünge beim Goldpreis"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Es ist kein Geheimnis mehr. Vor 5 Jahren wollte mir niemand glauben. Gold sei viel zu teuer sagte man mir schon damals.
    Jetzt ist überall zu lesen, dass die Leute rasiert werden, dass es eine Zwangshypothek geben soll, dass die Verluste der Banken im grossen Stil sozialisiert werden. Und was machen die Leute. Sie bleiben erstaunlich ruhig. Aber wie soll man sich auch grossartig bewegen wenn der Kopf im Sand steckt. Ich habe kein Mitleid mehr mit den Leuten. Die Zeiten sind vorbei da ich denen sagte "bringt Euer Erspartes in Sicherheit, kündigt eure KLV´s" Sie glauben es einfach nicht und sie werden sich erst rühren wenn alles zu spät ist. Dann werden sie sich kurz beschweren und versuchen so weiter zu machen wie bisher. Sie werden zahlen und sich krum machen.

  • Vollkommen richtig.
    Das Geschwätz von heute ist morgen Geschwätz von gestern.
    Da kann ich nicht wiedersprechen.
    Kluge Erkenntnis.

  • Die Exilkubaner hatten auch ihre Finger im Spiel!

  • " Ertragreicher Feierabend "

    Ich bin endsetzt, Herr Kolk. Das machen die Redakteure mit den Kleinsparern?! "Ein steigender Goldpreis drückt also nur aus, um wieviele Einheiten das Papiergeld gegenüber einer festen, unveränderten Bezugsgröße an Wert verliert: Siehe Wirtschaftsdaten in Gold , D, 32.12 2011, Gold versus US-Wirtschaftsdaten 31.12.2011, siehe Goldpreis Wikipedia.
    Wir kriegen vermutlich einen europaeischen Lastenausgleich. Kommen Sie endlich aus dem Quak.

  • Du hast recht.

    Morgen war dein Geschwätz von gestern

  • Rätselhafte Kurssprünge beim Goldpreis.
    Zuerst fiel der Goldpreis um 100 Dollar. Zum ersten Mal seit Ende Januar ging es unter die Marke von 1700 Dollar je Feinunze. Experten schieben die Schuld auf Ben Bernanke. Jetzt geht es wieder deutlich nach oben
    ---------
    Das Spiel kennen wir doch alle. Keine Sorge, gute Ware hält sich, sagt man im Volksmund. Wer da seine Macht demonstriert, wissen wir doch auch, das ist kein Rätsel, sondern Teil der Strategie. Sie werden ihr Pulver bald verschossen haben. Für die nächsten Zeiten- jedenfalls noch einige Jahre bleibt Gold das einige "Wertbeständige", Geld, dass uns die Abkassierer nicht nehmen können.
    So tun sie alles, was in ihrer Macht steht, den Goldkauf zu verhindern, madig zu machen, denn nur Anlagegeld können sie einkassieren.
    Ich denke, das weiß auch das Handelsblatt.
    Leute rettet euer Papiergeld, schichtet es um, lange geht das Spiel der "Großen" nicht mehr gut, da gehe ich jede Wette ein.Dann singen wir froh und munter. Alles was ma ham, des dama schnell verrama......
    Derzeit geht es nicht darum, wieviel Gewinn möglich ist, sondern wieviel man sichert-rettet vor dem totsicheren Niedergang unseres Geldes-EURO. Entweder durch massive Inflation oder Ende durch Total-Crash.
    Niemand kann diese Schulden jemals noch beherrschen.
    Egal was uns dazu erzählt wird. Bald wird es heißen, das war Geschwätz von gestern.

  • Richtig spannend vom Markte her wird es wenn die

    WIN WIN

    Situation am Markt verschwindet

    und sich in eine
    Lose or Win

    Situation begibt.

  • Der ideale Zeitpunkt,

    scheint bei euch jederzeit zu sein.
    Vielleicht war aber Gold bei 500 Dollar der idealere Einstieg

    und der idealste für mich war als Gold noch bei 34 Dollar
    gedeckelt war.

    Können Sie mir sagen, ob es schon sinnvoll ist, im Hinblick auf mein Alter, Bestände langsam aufzulösen.
    Ich habe keinesfalls vor diese zu vererben.

  • geschichtliche Umstände, wie Weltkriege führen,
    spielt bei Ihnen keine Rolle.
    überhaupt spielt man hier Zusammenhänge hier überhaupt nicht richtig auf, oder schmeißt sie als Schlagworte hier ins Feld.
    Schoinmal aufgefallen, daß die Gesellschaft von 1920
    nicht mehr die von 2010 ist, sondern komischerweise
    Properität angelegt hat, die heute andere Wirkungskräfte
    beinhaltet und ganz andere Prioritäten und ganz andere
    Verbrauchschematas hat. Eine dirkete Bezogenheit zwischen
    dem alten Kaiserreich und dem Heute ist soziologisch und
    ökonomisch wohl nicht machbar. Also ich kanns mir nicht vorstellen. Wer wagt mich aufzuklären, daß dem so wäre.

    Solange ich meinen Salat 500 km von woanders herbekomme,
    zum Spottpreis, kümmert mich lediglich der Spritpreis,
    der für die Inflation sorgt.
    Irgendwann ist aber auch der Markthändler für die Geizpuristen machbar. Was nur aussagt es gibt weiterhin Salat ohne wesentlich Inflation und der 500 km weit entfernte
    Salatanpflanzer macht dicht um Marktenge zu erzeugen.
    Die Inflation ist in Angebot und Nachfrage verstrickt.
    Eine Inflation ist in Hermes-handtaschen ist allein das Problem meiner Frau, aber niemals ein Inflationproblem.
    Es ist nämlich völlig wurscht ob Hermes 100 Euro mehr will, solange es billiger Handtaschen gibt, herrscht dann sogar vom Hermesstandpunkt aus auch Deflation wenn meine Frau gewillt ist billigeres zu kaufen.
    Meine Inflatiuon fällt subjektiv auf mich zurück. Das was ich beanspruche ist inflationsfähig, der Rest hat mich nicht zu kümmern.

  • Oh, bei diesen wütenden Kommentaren habe ich wohl in ein Wespennest gestochen.
    @ Kin: Sie haben wohl noch nie von einer Asset-Inflation gehört: durch die gigantische Geldmengenexpansion werden zunächst die Preise für Immobilen, Aktien, Anleihen usw. künstlich (!) aufgebläht. Wie ist wohl die Immobilien-Bubble in den USA entstanden?
    "Alles das läuft auf Mehrverschuldung hinaus. Anders können Geldmenge und Liquidität nicht erhöht werden. Diese Perversion führt zur Überschuldung aller Sektoren sowie zu Fehlinvestitionen und Inflation (entweder auf den Güter- oder Immobilienoder Aktienmärkten - oder überall). Die erzeugte Inflation setzt Anreize für weitere Verschuldung. Hierauf folgen früher oder später Crash und Krise. Je länger das Spiel vorher lief, desto heftiger und tiefer ist der Absturz."
    http://forum.finanzen.net/forum/Staatsbankrott_und_Konkursverschleppung-t250965
    Und wenn Sie es gerne "wissenschaftlicher" hätten, dann empfehle ich Ihnen diesen Artikel:
    http://www.macroanalyst.de/afc-5-asset-inflation.htm

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