Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Mit Optionen und Zertifikaten können mutige Anleger von Währungsverschiebungen profitieren Schöner als ein billiger USA-Urlaub

Um den seit zwei Jahren zum Dollar steigenden Euro in der eigenen Geldbörse zu spüren, muss es nicht unbedingt ein Urlaub in den Staaten sein: Wer sich im vergangenen Mai beispielsweise für 5,90 Euro einen Euro-Kaufoptionsschein ins Depot gelegt hat, kann sich derzeit über rund 72 Prozent Gewinn freuen. Der Euro selbst stieg in dieser Zeit um rund sieben Prozent auf 1,23 Dollar.

FRANKFURT/M. Für Spekulanten auf einen steigenden Euro ging die Rechnung bislang auf. Das Interesse an Optionsscheinen und Zertifikaten auf den Euro-Dollar-Wechselkurs ist Emittenten zufolge derzeit extrem hoch. Schließlich ruft der Höhenflug der Einheitswährung auch Anleger auf den Plan, die über diese Finanzprodukte ihre in US-Dollar notierenden Geldanlagen gegen Dollar-Verluste absichern.

Das Prinzip ist einfach: Mit dem Kauf eines Optionsscheines oder eines Zertifikats kann ein Anleger auf steigende oder fallende Kurse einer Währung wetten. Die meisten dieser Produkte gibt es auf den Euro-Dollar-Wechselkurs. Schließlich fühlen sich Anleger über diese Kursbewegungen am besten informiert. Gerade Optionsscheine sind deshalb interessant, weil schon mit einem geringen Kapitaleinsatz ein hoher Gewinn erzielt werden kann. Allerdings ist andersherum auch der Verlust des eingesetzten Kapitals möglich.

„Wer jetzt damit rechnet, dass der Dollar in absehbarer Zeit wieder stärker zum Euro wird, sollte einen Verkaufsoptionsschein – einen so genannten Put – auf den Euro kaufen“, rät Jürgen Steines, Experte für Währungsprodukte bei UBS. Um den richtigen Schein zu finden, muss sich der Anleger zwei Fragen beantworten. Erstens: in welchem Zeitraum seiner Meinung nach diese Bewegung eintritt – das ist wichtig, um die Laufzeit des Scheins zu bestimmen. Zweitens muss der Basispreis gewählt werden. Der ist maßgeblich für die spätere Ermittlung des Gewinns oder Verlustes des Scheins.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen