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Moskauer Börse Ölpreisverfall belastet Rubel

Die russische Börse wird weiter von der Talfahrt am Ölmarkt belastet. Der Rubel fällt in den Keller. Das Land bestreitet 40 Prozent seiner Einnahmen aus Erdölexporten.
1 Kommentar
Der russische Rubel geht weiter in den Keller. Quelle: dpa

Der russische Rubel geht weiter in den Keller.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Talfahrt am Ölmarkt hat die russische Börse am Freitag erneut straucheln lassen. Der Moskauer Aktienindex RTS fiel um bis zu 5,7 Prozent auf 765,94 Punkte. Auch die russische Währung geriet unter Druck: Der Dollar kletterte in der Spitze um 2,6 Prozent auf 61,89 Rubel. Der Euro legte um bis zu 2,2 Prozent auf 73,19 Rubel zu.

Der Preisverfall an den Ölmärkten gilt als Hauptgrund für die Probleme Russlands, das seine Einnahmen zu 40 Prozent aus Erdölexporten bestreitet. Seit Monaten setzt das weltweite Überangebot bei gleichzeitig schwächelnder Nachfrage den Ölpreisen zu. Im Vergleich zu den Höchstständen Mitte 2014 haben sich die Preise mehr als halbiert.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Moskauer Börse: Ölpreisverfall belastet Rubel"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • >> Der Rubel fällt in den Keller. Das Land bestreitet 40 Prozent seiner Einnahmen aus Erdölexporten. >>

    Schon wieder eine der dämlichen Pseudo-Experten-Analysen.

    Öl- und Gasexporte Russlands machen 16 % des BIP's aus....nicht mehr und nicht weniger.

    40 % das sind die die Steuern aus Öl und Gaseinnahmen, die dem Russischen Staatshaushalt zugehen.

    Der Rubel-Verfall hat rein Garnichts mit dem Ölpreis zu tun.

    Der Rubel-Verfall wird durch Käufe und Verkäufe des $ durch die größten Russischen Banken und Firmen erzeugt. Zum größten Teil mit Absicht, um die Gewinne der Westinvestoren zu schmälern. Eine Art Gegensanktion der Russischen Finanzwirtschaft.

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