Nach 6-Wochen-Tief Euro dank Ifo-Daten im Aufwind

Die Gemeinschaftswährung notiert mit 1,3219 knapp über dem gestrigen Tief. Auch auf dem Rentenmarkt gibt es eine Positiv-Entwicklung für den Bund-Future. Das könnte sich mit der Italien-Wahl am Sonntag schnell ändern.
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Euromünzen, die übereinander gestapelt sind. Quelle: dpa

Euromünzen, die übereinander gestapelt sind.

(Foto: dpa)

FrankfurtVor der Veröffentlichung des Ifo-Index hat sich der Euro am Freitag leicht erholt. Er notierte mit 1,3219 Dollar über seinem am Donnerstag erreichten Sechs-Wochen-Tief von 1,3160 Dollar. Analysten gehen davon aus, dass sich der Ifo-Index auf 105 von 104,2 Zählern verbessern wird.

"Allerdings gilt zu berücksichtigen, dass sich Marktteilnehmer an robuste deutsche Frühindikatoren gewöhnt haben", schrieb Helaba-Analyst Ulrich Wortberg in einem Kommentar. Insofern bedürfe es schon einer deutlich positiven Überraschung, um sichtbare Spuren an den Märkten zu hinterlassen, ergänzte er.

Am Vortag hatte vor allem die Aussicht auf ein vorzeitiges Ende der ultralockeren Geldpolitik der US-Notenbank Fed den Euro belastet. Auch enttäuschende Konjunkturdaten aus der Euro-Zone setzten der Gemeinschaftswährung zu.

Am Rentenmarkt notierte der Bund-Future am Freitag kaum verändert bei 143,42 Punkten. Analysten gingen jedoch davon aus, dass der gern als sicherer Hafen angesteuerte Terminkontrakt beliebt bleiben dürfte. Es gebe derzeit viele Unsicherheitsfaktoren - vor allem die am Sonntag und Montag anstehende Parlamentswahl in Italien, hieß es in einem Kommentar der Credit Agricole. Die Märkte fürchten, dass das hoch verschuldete Italien im Falle eines Wahlsiegs von Silvio Berlusconi von seinem Sparkurs abrücken und die Euro-Krise damit wieder verschärfen könnte.

  • rtr
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