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Nach China-Daten Ölpreise geben weiter nach

Die schwachen Konjunkturdaten aus China vom Wochenende lasten weiter auf dem Rohstoffmarkt. Zudem rechnen Experten mit steigenden Lagerbeständen der USA. Der Ölpreis gerät unter Druck.
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Hohe Lagerbestände und schwache China-Daten belasten den Ölpreis. Quelle: dpa

Hohe Lagerbestände und schwache China-Daten belasten den Ölpreis.

(Foto: dpa)

Singapur Die Ölpreise haben am Dienstag weiter nachgegeben. Die schwachen Konjunkturdaten aus China vom Wochenende belasten den Markt nach Einschätzung von Händlern weiter.

Zudem rechnen die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Experten beim wöchentlichen Bericht des US-Energieministeriums mit steigenden Lagerbeständen. Das Ministerium veröffentlicht am Mittwoch die aktuellen Daten zum US-Ölmarkt.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung kostete im asiatischen Handel 103,70 Dollar. Das waren 25 Cent weniger als am Montagabend. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 10 Cent auf 95,67 Dollar.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Nach China-Daten: Ölpreise geben weiter nach"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Lagerbestände in den USA sind, je nach Bedarf manipuliert. Dieser Hype wegen Shale gas! Shale gas and oil ist teuer in der Förderung, im Schnitt um 70% über konventioneller Förderung und die Quellen sind schnell ausgelaugt. Derzeit wird Fracking unterstützt durch die abnorm niedrigen Finanzierungskosten in den USA. Dennoch z.B. Chesapeake Energy hat die Kosten des Fracking unterschätzt und ist nahe an der Pleite, verkauft jetzt seine assets.

    Nur in alten Bohrlöchern kann kostendeckend produziert werden. Alles andere ist unrentabel und gerade bei fallenden Oelpreisen und zu erwartenden steigenden Finanzierungsaufwand wird Fracking zum finanziellen Desaster für Anleger. Polen und andere europäische Staaten, China haben Shale Gas Projekte gecancelt schlichtweg unrentabel. Die USA übertreibt mal wieder - energieautark - nonsense!! Ich kenne die USA! Deren permanente Selbstüberschätzung hat nichts mit gesunden Selbstbewusstsein zu tun.

    Als Contrarianstrategie empfiehlt sich derzeit die ungeliebte Gazprom. Konventionelle und kostengünstige Förderung von Oil and Gas zusammen mit den weltweit grössten Vorräten sind eine attraktive Option. Wenn die Shale Gas Blase platzt, was passieren wird, wird dieser Wert profitieren.

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