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Nach dem Ende der Franken-Euro-Koppelung Anleger flüchten weiter in die Schweiz

Der Euro wertete nach der Entkopplung vom Schweizer Franken enorm ab. Viele reiche Investoren aus dem Ausland flüchteten deshalb in den Franken. Auch angekündigte Negativzinsen können den Trend nicht stoppen.
27.01.2015 - 14:29 Uhr
Schweizer Nationalbank: Das Guthaben für Währungswechsel in Franken bei der Nationalbank, ist um fast 26 Milliarden Franken gestiegen. Quelle: AFP

Schweizer Nationalbank: Das Guthaben für Währungswechsel in Franken bei der Nationalbank, ist um fast 26 Milliarden Franken gestiegen.

(Foto: AFP)

Zürich Die Flucht internationaler Anleger in die Schweiz hält an. Reiche Ausländer tauschten in der vergangenen Woche wieder Milliardenbeträge in Franken, obwohl sie für die Schweizer Währung nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses deutlich mehr zahlen müssen. Zudem müssen sie mit Negativzinsen auf Vermögen rechnen, die sie in der Schweiz parken.

Wenn Euro und Dollar in Franken getauscht werden, landet das Geld auf den Konten der Banken bei der Schweizer Notenbank. Die Guthaben dort stiegen in der vergangenen Woche sprunghaft um 26 Milliarden auf 365 Milliarden Franken, wie die Schweizerischen Nationalbank (SNB) am Montag mitteilte.

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