Nach Indonesiens Exportverbot Minenwerte für Erze höher

Am Montag sind die Nickel-Preise stark angestiegen – bedingt durch ein indonesisches Export-Verbot. Auch die Aktien der den Rohstoff verarbeitenden Konzerne sind auf einmal sehr gefragt.
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Indonesien will stärker von seinem Rohstoffreichtum profitieren und dafür die Wertschöpfung im eigenen Land erhöhen. Quelle: Reuters

Indonesien will stärker von seinem Rohstoffreichtum profitieren und dafür die Wertschöpfung im eigenen Land erhöhen.

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FrankfurtEin indonesisches Export-Verbot für unbehandelte Erze hat den Nickel-Preis am Montag angetrieben und damit auch zu einer steigenden Nachfrage nach Aktien der den Rohstoff verarbeitenden Konzerne geführt.

Die Aktienkurse lokaler Firmen wie Vale Indonesia oder der staatseigenen Perusahaan Perseroan Aneka Tambang (Antam) legten in der Spitze um 6,7 und drei Prozent zu. Der australische Nickel-Produzent Western Areas gewann knapp neun Prozent an Börsenwert, die philippinische Nickel Asia Corp 5,7 Prozent.

Indonesien will stärker von seinem Rohstoffreichtum profitieren und dafür die Wertschöpfung im eigenen Land erhöhen.

Deshalb dürfen unbehandelte Erze seit Sonntag nicht mehr ausgeführt werden. Gewisse Ausnahmen lässt das Land aber offenbar bei Kupfer zu. Damit sollen kurzfristige Schwierigkeiten vermieden und der heimischen Industrie Zeit gegeben werden, Verarbeitungsanlagen aufzubauen. Davon dürften Analysten zufolge vor allem die US-Konzerne Freeport und Newmont Mining profitieren.

  • rtr
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