Nach Kurssprung Euro gibt Gewinne wieder ab

Anleger nehmen ihre Gewinne mit, nachdem die Umschiffung der Fiskalklippe für steigende Kurse gesorgt hatte. Investoren richten ihre Aufmerksamkeit verstärkt auf Konjunkturdaten und die Geldpolitik der US-Notenbank.
Update: 03.01.2013 - 11:00 Uhr 1 Kommentar
Eine Euro-Münze in der Zange. Für die Gemeinschaftswährung geht es abwärts. Quelle: dpa

Eine Euro-Münze in der Zange. Für die Gemeinschaftswährung geht es abwärts.

(Foto: dpa)

FrankfurtAnleger haben am Donnerstag beim Euro ihre Gewinne wieder eingestrichen. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,3135 Dollar, nachdem sie am Vortag fast bis auf 1,33 Dollar geklettert war. Grund für den Anstieg des Euro am Mittwoch war die Einigung von Republikanern und Demokraten im US-Haushaltsstreit gewesen. Händlern zufolge nutzten die Anleger die deutlichen Gewinne des Euro nun, um die Währung wieder zu verkaufen und Kasse zu machen.

Nun richte sich die Aufmerksamkeit der Börsianer wieder verstärkt auf US-Konjunkturdaten und die Geldpolitik der US-Notenbank, schrieben die Analysten der Commerzbank. Am Nachmittag stehen Arbeitsmarktdaten der privaten Arbeitsagentur ADP an (14.15 Uhr MEZ). Sie könnten Hinweise liefern auf den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag.

Der Bund-Future notierte zuletzt neun Ticks im Plus bei 144,17 Punkten. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte mit 1,430 Prozent.

 

  • rtr
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1 Kommentar zu "Nach Kurssprung: Euro gibt Gewinne wieder ab"

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  • Immer noch für die meisten Euroländer überbewertet.
    1,10,- zum $ wäre für die Merheit richtig.

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