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Nahender Eurogipfel Nachlassende Krisenangst drückt Goldpreis

Der ausstehende Euro-Gipfel wirkt sich positiv auf den Goldpreis aus. Die leicht nachlassende Krisenangst drückt den Preis merklich.
20.07.2011 - 12:19 Uhr
Goldschmuck in einem Geschäft. Quelle: dpa

Goldschmuck in einem Geschäft.

(Foto: dpa)

Frankfurt Aufkeimende Hoffnungen auf Lösungen im europäischen wie auch im amerikanischen Schuldendrama haben am Mittwoch den Höhenflug des Goldpreises gebremst. Mit 1585,51 Dollar kostete die Feinunze gegen Mittag in etwa so viel wie am Vorabend. Händler verweisen auf Spekulationen, die Europäer könnten sich beim Gipfel auf eine umfassende Lösung der Schuldenkrise einigen.

Auch in den USA sind Hoffnungen aufgekommen, Republikaner und Demokraten könnten sich doch noch rechtzeitig auf einen von Senatoren beider Parteien ausgearbeiteten Kompromiss zur Anhebung der Schuldenobergrenze einigen. „Das hat eindeutig einige Anleger, die sich zuvor über den Goldpreis absichern wollten, zu Verkäufen angeregt“, erklärte ein Analyst. „Wir sind aber noch nicht aus dem Gröbsten raus“, warnte Robin Bhar, Analyst bei der Credit Agricole. Der Weg zu einer Einigung sei noch weit. „Gold wird weiter Unterstützung bekommen“, erklärte Bhar.

Auch der Silberpreis gab wieder nach. Mit 38,59 Dollar kostete die Feinunze ein Prozent weniger als am Vortag.

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