Öl Geopolitische Sorgen treiben Ölpreis in die Höhe

Nach den deutlichen Verlusten am Freitag hat beim Ölpreis zum Wochenbeginn eine leichte Gegenbewegung eingesetzt. Der Kurs zeigt nach oben.
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Ölpreise steigen wegen Atomstreit wieder. Quelle: dpa
Rohöl

Ein Barrel Brent kostete zuletzt 73,32 Dollar.

(Foto: dpa)

New York/LondonSpekulationen auf einen Versorgungsengpass haben am Montag die Ölpreise in die Höhe geschoben. Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um 2,4 Prozent auf 68,70 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl WTI stieg um 2,5 Prozent auf 63,61 Dollar. Laut Händlern fürchten Anleger, dass die geopolitischen Spannungen nach einem mutmaßlichen Chemiewaffen-Angriff auf eine Rebellenhochburg in Syrien Öl knapper machen könnte. So erhöhte der Westen den Druck nicht nur auf Syrien, sondern auch auf dessen Verbündeten Russland.

Allerdings vermuteten einige Börsianer auch Eindeckungen hinter dem Preisanstieg. Am Freitag seien die Preise gefallen, nachdem US-Präsident Donald Trump China mit neuen Zöllen gedroht hatte. Ein Handelskrieg zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt könnte die Konjunktur global abwürgen und würde die Nachfrage nach Öl dämpfen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

  • rtr
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