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Öl Handelsstreit lässt die Ölpreise fallen

Der Ölmarkt befürchtet, dass die Weltwirtschaft durch den Handelsstreit schwächeln könnte – die Folge wäre ein Rückgang der Ölnachfrage.
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Ölpreis wird durch Gewinnmitnahmen gedrückt Quelle: dpa
Erdölförderung

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Singapur Die Ölpreise sind am Freitag gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juni wurde am Morgen bei 67,84 US-Dollar gehandelt. Das waren 49 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Mai fiel um 52 Cent auf 63,02 Dollar.

Marktbeobachter erklärten die fallenden Ölpreise mit jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit China. Trump hatte seinen Handelsbeauftragten Robert Lighthizer angewiesen, zusätzliche Strafzölle in Höhe von 100 Milliarden Dollar auf Importe aus China zu prüfen. Er begründete dies mit „unfairen Vergeltungsmaßnahmen Chinas“. Am Ölmarkt belastet die Sorge, dass der Handelsstreit die Weltwirtschaft bremsen und zu einem Rückgang der Ölnachfrage führen könnte.

Zuvor hatte sich das Weiße Haus im Handelskonflikt mit China noch gesprächsbereit gezeigt, was die Sorge der Finanzmärkte vor einer weiteren Eskalation der Lage etwas gedämpft hatte. Der Streit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt war am Mittwoch offen ausgebrochen. Nachdem die USA 25-prozentige Strafzölle auf Importe aus China in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar angekündigt hatten, konterte China als Vergeltung umgehend mit eigenen Strafabgaben in gleicher Höhe auf Importe aus den USA.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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  • dpa
  • HB
  • rtr
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