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Öl Iranische Drohung vor einem „umfassenden Krieg“ lässt Ölpreise steigen

Die politischen Spannungen nach dem Drohnenangriff auf Saudi-Arabien bleiben hoch.
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Ölpreis wird durch Gewinnmitnahmen gedrückt Quelle: dpa
Erdölförderung

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel gestiegen. Händler nannten die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und Saudi-Arabien auf der einen Seite und dem Iran auf der anderen Seite als Grund. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 64,73 US-Dollar. Das waren 33 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) erhöhte sich um 52 Cent auf 58,65 Dollar.

Die politischen Spannungen nach dem Drohnenangriff auf Saudi-Arabien bleiben hoch. Am Donnerstag hatte der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif für den Fall eines Militärschlags der USA und Saudi-Arabiens auf sein Land mit einem „umfassenden Krieg“ gedroht.

Die USA und Saudi-Arabien machen Iran für den Angriff auf saudische Ölanlagen vom vergangenen Wochenende verantwortlich. Der Angriff hatte einen erheblichen Teil der saudischen Ölproduktion beschädigt und am Rohölmarkt für einen zeitweise starken Preisanstieg gesorgt.

Ölmarktbeobachter werden am heutigen Freitag vor allem einen Datensatz im Auge behalten: die Zahl der aktiven Ölbohrungen, die der US-Dienstleister Baker Hughes um 19.00 Uhr bekanntgeben wird.

Die aktiven Ölbohrungen waren in der letzten Woche um fünf auf 733 zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahreswert ist die Zahl bereits um mehr als 15 Prozent gesunken.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

  • dpa
  • HB
  • rtr
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