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Öl Ölpreise erholen sich etwas nach Kursrutsch vom Vortag

Die Entlassung von US-Sicherheitsberater John Bolton hat die Ölpreise auf Talfahrt geschickt. Am Mittwochmorgen legen die Preise wieder zu.
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Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Quelle: dpa
Erdölförderung

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA.

(Foto: dpa)

Singapur Die Ölpreise haben am Mittwoch einen Teil des Kursrutsches vom Vortag wettgemacht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 62,70 US-Dollar. Das waren 32 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 36 Cent auf 57,76 Dollar.

Meldungen über einen Rückgang der Ölreserven in den USA sorgten am Morgen für Preisauftrieb. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute in der vergangenen Woche einen Rückgang der amerikanischen Lagerbestände an Rohöl um 7,23 Millionen Barrel verzeichnet hat.

Am Nachmittag stehen die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung auf dem Programm. Hier wird am Markt zwar auch mit einem Rückgang gerechnet, aber nur um 2,9 Millionen Barrel. Sinkende Ölreserven können ein Hinweis auf eine stärkere Nachfrage oder ein zu geringes Angebot sein und stützen in der Regel die Ölpreise.

Zuvor hatte am Dienstag die überraschende Entlassung des Nationalen Sicherheitsberaters John Bolton durch US-Präsident Donald Trump die Ölpreise auf Talfahrt geschickt. Bolton ist bekannt für seine äußerst harte Haltung gegenüber dem Iran, mit dem die USA wegen dessen Atomprogramm über Kreuz liegen. Möglicherweise führt die Entlassung zu einer weniger strengen Haltung der USA gegenüber dem Opec-Land.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

  • dpa
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