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Öl Ölpreise erholen sich etwas von starken Vortagesverlusten

Nachdem die Ölpreise am Donnerstag durch einen Kurseinbruch an den US-Börsen und einen überraschend starken Anstieg der US-Ölreserven belastet worden waren, geht es am Freitag wieder bergauf.
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Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Mittwochmorgen 66,87 US-Dollar. Quelle: dpa
Erdölförderung

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Mittwochmorgen 66,87 US-Dollar.

(Foto: dpa)

Frankfurt/SingapurDie Ölpreise sind am Freitag gestiegen und haben einen Teil der starken Verluste der vergangenen beiden Handelstage wieder wettgemacht. Am Vormittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 81,03 US-Dollar. Das waren 77 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur November-Lieferung stieg um 75 Cent auf 71,72 Dollar.

Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung zum Wochenschluss, nachdem die Ölpreise zuvor durch einen Kurseinbruch an den US-Börsen und durch einen überraschend starken Anstieg der US-Ölreserven belastet worden waren. Am Vortag hatte das amerikanische Energieministerium gemeldet, dass die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche um 6 Millionen auf 410,0 Millionen Barrel gestiegen waren. Analysten hatten nur einen Zuwachs um 2,8 Millionen Barrel erwartet.

Trotz der aktuellen Erholung ist der für den europäischen Markt wichtige Preis für Öl der Nordseesorte Brent seit Mitte der Woche um mehr als vier Prozent gefallen. Eine weitere Ursache für den Rückgang der Ölpreise ist die Sorge der Anleger vor einer Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China, der die gesamte Weltwirtschaft bremsen und die Nachfrage nach Öl dämpfen könnte. Am Morgen war bekannt geworden, dass Chinas Handelsüberschuss mit den USA im September einen Rekord von 34 Milliarden US-Dollar erreicht hatte, was die Spannungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt weiter verstärken könnte.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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  • dpa
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