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Öl Ölpreise erholen sich von den Verlusten der Vorwoche

Nach einer verlustreichen Woche sind die Ölpreise am Montag wieder gestiegen – auch durch die Sanktionen der USA gegen das wichtige Förderland Iran.
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Ein Barrel Öl der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 77,54 US-Dollar. Quelle: dpa
Rohöl

Ein Barrel Öl der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 77,54 US-Dollar.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Singapur Die Ölpreise sind am Montag gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 77,19 US-Dollar. Das waren 36 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Oktober-Lieferung stieg um 32 Cent auf 68,07 Dollar.

Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung nach dem deutlichen Rückgang der Ölpreise in der Vorwoche. Zuletzt hatte unter anderem die jüngste Entwicklung im Handelsstreit zwischen den USA und China die Ölpreise belastet. US-Präsident Donald Trump hatte die Drohkulisse gegenüber China zuletzt ausgeweitet und Peking weitere Sonderzölle auf faktisch alle Waren angedroht, die in die USA geliefert werden.

Etwas Auftrieb bekamen die Ölpreise auch durch die Sanktionen der USA gegen das wichtige Förderland Iran. Durch die Maßnahme der US-Regierung hatte zuletzt Südkorea im August kein Rohöl mehr aus dem Opec-Land importiert.

Die US-Sanktionen „werden die Ölpreise wahrscheinlich für einige Zeit stützen“, sagte Rohstoffanalyst Will Yun vom koreanischen Hyundai-Konzern. Allerdings dürfte der Handelsstreit zwischen den USA und China weiterhin für Preisschwankungen am Ölmarkt sorgen.

Finance Briefing
  • dpa
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