Öl Ölpreise geben deutlich nach

Die amerikanische Rohölförderung liegt knapp unter Rekordniveau – die Ölproduktion könnte bald die Grenze von zehn Millionen Fass pro Tag überschreiten. Die Ölpreise fallen daraufhin spürbar.
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Ölpreise steigen wegen Atomstreit wieder. Quelle: dpa
Rohöl

Ein Barrel Brent kostete zuletzt 73,32 Dollar.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Ölpreise sind am Freitag spürbar unter Druck geraten. Analysten nannten Daten vom Rohölmarkt aus den USA als Grund. Am Morgen kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 68,63 US-Dollar. Das waren 68 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar fiel um 82 Cent auf 63,13 Dollar.

Am Markt wurden Daten des US-Energieministeriums vom Donnerstag als Grund für die Preisrückgänge genannt. Demnach ist die amerikanische Rohölförderung zuletzt wieder gestiegen und liegt knapp unter Rekordniveau. Fachleute gehen davon aus, dass die Ölproduktion bald die Grenze von 10 Millionen Fass pro Tag überschreiten wird.

Eine steigende Förderung in den USA ist Folge steigender Weltmarktpreise für Rohöl. Diese Entwicklung wiederum geht auf die Förderbegrenzung durch das Ölkartell Opec und anderer großer Produzenten wie Russland zurück. Letztlich zeigt sich, dass die Fördergrenze zwar die Preise anhebt. Zugleich aber wird die Förderung in den USA wieder lukrativer. Die Produktion der US-Branche wirkt damit wie eine Preiso

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

  • HB
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