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Öl Ölpreise geben nach starkem Vortagszuwachs etwas nach

Die Ölpreise stehen seit Wochen unter Druck. Gerade als die Preise etwas gestiegen sind, gibt es wieder eine Gegenbewegung am Ölmarkt.
Update: 27.12.2018 - 11:55 Uhr Kommentieren
Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Quelle: dpa
Erdölförderung

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA.

(Foto: dpa)

Frankfurt Nach dem stärksten Anstieg der Ölpreise seit zwei Jahren hat sich der Rohstoff am Donnerstag leicht verbilligt. Am Donnerstagmittag kostete die Nordseesorte Brent rund 53 Dollar pro Barrell (159 Liter), ein Rückgang von zwei Prozent im Vergleich zum Vortag. Auch die US-Sorte WTI verbilligte sich um gut zwei Prozent auf rund 45 Dollar pro Fass.

Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung, nachdem die Preise am späten Mittwochabend um jeweils neun Prozent zugelegt hatten. Der Preissprung markiert den vorläufigen Höhepunkt einer extrem volatilen Woche an den Ölmärkten. Zu Beginn der Woche war der Ölpreis innerhalb eines Tages um rund sieben Prozent eingebrochen.

„Die Hoffnung auf Fortschritte in den Handelsbeziehungen zwischen den USA und China haben die Aktien- und Rohstoffmärkte beeinflusst“, sagte Takayuki Nogami, Chefökonom des Rohstoffunternehmens Japan Oil, Gas and Metals Corporation.

Auch der russische Energieminister Alexander Nowak geht davon aus, dass der Ölmarkt in der ersten Hälfte des kommenden Jahres stabiler sein werde. Zusammen mit den 15 im Förderkartell Opec zusammengeschlossenen Ölexporteuren hat sich Russland Anfang Dezember zu einer Drosselung der Ölproduktion verpflichtet.

Der sogenannte Opec+-Verbund will ab Januar rund 1,2 Millionen Barrel täglich vom Markt nehmen. Die Öl-Exporteure, Russland und Saudi Arabien erhoffen sich dadurch, den Ölpreis zu stabilisieren. Seit seinem Höchststand im Oktober hat der Rohstoff rund 40 Prozent an Wert verloren.

Zudem würden die Ölpreise durch die Erwartung sinkender Ölreserven in den USA gestützt, hieß es weiter. Wegen der Weihnachtsfeiertage werden die Daten zu den Lagerbeständen an Rohöl erst am Freitag veröffentlicht. Am Markt wird mit einem kräftigen Rückgang gerechnet.

Mit Material von dpa und Reuters.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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