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Öl Ölpreise geben wieder deutlich nach

Sorgen um die Konjunktur und ein Anstieg der Ölreserven in den USA lasten auf den Ölpreisen. Beide Sorten liegen im Handelsverlauf deutlich im Minus.
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Brent und WTI notieren kaum verändert. Quelle: dpa
Erdölförderung

Brent und WTI notieren kaum verändert.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die zunehmende Rezessionsangst und ein überraschendes Plus bei den US-Lagerbeständen drücken den Ölpreis den zweiten Tag in Folge. Ein Barrel (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich am Donnerstag um drei Prozent auf 57,67 Dollar, US-Leichtöl kostete mit 53,77 Dollar 2,6 Prozent weniger.

„Der Ölmarkt ist zu einem Rezessionsfurcht-Barometer geworden“, sagte Norbert Rücker, Experte bei der Schweizer Bank Julius Baer. Der nordamerikanische Markt bleibe allerdings gut versorgt mit Lagerbeständen, die deutlich über dem historischen Durchschnitt lägen. Dank der Förderkürzungen der Mitgliedsstaaten des Ölkartells OPEC liegt der Brent-Preis aber seit Jahresauftakt immer noch zehn Prozent im Plus.

Am Mittwochnachmittag hatte ein überraschender Anstieg der Ölreserven in den USA die Preise stark belastet. Beide Ölpreise waren in kurzer Zeit jeweils mehr als zwei Dollar abgerutscht. In der vergangenen Woche waren die Lagerbestände laut Daten des US-Energieministeriums vom Mittwoch um 1,6 Millionen Barrel auf 440,5 Millionen Barrel gestiegen. Analysten hatten hingegen einen Rückgang um 2,5 Millionen Barrel erwartet. Steigende Vorräte können ein Hinweis auf ein hohes Angebot oder eine geringe Nachfrage sein, was die Ölpreise in der Regel belastet.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

Finance Briefing
  • dpa
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