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Öl Ölpreise geben zu Wochenbeginn leicht nach

An die Zuwächse der Vorwoche knüpfen die Ölpreise am Montagmorgen nicht an. Auch die schwachen Konjunkturdaten aus China dürften sich auswirken.
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Brent und WTI notieren kaum verändert. Quelle: dpa
Erdölförderung

Brent und WTI notieren kaum verändert.

(Foto: dpa)

Singapur Nach Gewinnen in der Vorwoche sind die Ölpreise am Montag ein wenig gefallen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent sank um 20 Cent auf 66,52 US-Dollar. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) gab um 26 Cent auf 59,95 Dollar nach.

Konjunkturdaten aus China zeigten am Montagmorgen eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Der Handelskrieg mit den USA wirkt sich belastend aus, was die Rohölnachfrage tendenziell dämpft.

Im Verlauf der Vorwoche hatten die Ölpreise kräftig zugelegt. Preistreiber waren ein unerwartet starker Rückgang der Ölreserven in den USA und die Sorge vor einem militärischen Konflikt in der ölreichen Region am Persischen Golf.

Zuletzt gab es im Streit zwischen Großbritannien und dem Iran wegen eines in Gibraltar festgesetzten iranischen Öltankers aber erste Zeichen der Entspannung. Der britische Außenminister Jeremy Hunt stellte am Samstag eine Freigabe des Schiffes durch die Behörden in dem britischen Überseegebiet in Aussicht, sollte der Iran zusichern, dass die Ladung nicht für Syrien bestimmt ist. Die Behörden in Gibraltar und die britische Royal Navy hatten den Tanker wegen des Verdachts auf illegale Öllieferungen nach Syrien festgesetzt.

Als Gefahr für die Fördergebiete vor der Südküste der USA im Golf von Mexiko galt am Wochenende der tropische Wirbelsturm „Barry“. Der Sturm sorgte für heftigen Regen, Überschwemmungen und Stromausfälle, ein Großteil der Ölproduktion im Golf von Mexiko musste eingestellt werden.

Die Auswirkungen fielen zunächst aber weniger heftig aus als befürchtet. Einige Ölproduzenten bereiten eine Rückkehr der Arbeiter auf die Offshore-Plattformen vor, da sich der Sturm merklich abgeschwächt hat. Das Hurrikan-Zentrum in Miami warnte aber am Sonntag weiter vor starkem Regen und Überflutungen in den betroffenen Gebieten.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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  • dpa
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