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Öl Ölpreise kaum verändert

Zum Ende der Woche stabilisierten sich die Ölpreise. Die US-Strafzölle dürften aber schwere Verwerfungen im Welthandel nach sich ziehen - und so die Nachfrage nach Rohöl bremsen.
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Der Handelskonflikt belastet den Ölmarkt. Quelle: dpa
Erdölförderung

Der Handelskonflikt belastet den Ölmarkt.

(Foto: dpa)

Frankfurt/SingapurDie Ölpreise haben sich am Freitag nur wenig bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai kostete am Morgen 63,83 US-Dollar und damit so viel wie am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April fiel geringfügig um acht Cent auf 60,91 Dollar.

Damit können sich die Ölpreise nach deutlichen Verlusten im Verlauf der Woche vorerst stabilisieren. In den vergangenen Handelstagen hatte die Sorge vor einem zu hohen Angebot an Rohöl in den USA die Notierungen belastet. In den USA war die Fördermenge zuletzt auf ein neues Rekordhoch bei 10,28 Millionen Barrel pro Tag gestiegen. Außerdem waren die Ölreserven deutlich gestiegen.

Marktbeobachter sehen einen weiteren Belastungsfaktor für die Ölpreise. Demnach gebe es die Sorge, dass die von der US-Regierung angekündigten Strafzölle schwere Verwerfungen im Welthandel zur Folge haben. Dies könnte die Weltwirtschaft und damit auch die Nachfrage nach Rohöl bremsen. Am Vorabend hatte US-Präsident Donald Trump Strafzölle für Stahl und Aluminium angekündigt.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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  • dpa
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