Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Öl Ölpreise legen zu

Die schlechte Lage zwischen den Ölnationen Saudi-Arabien und Iran beunruhigt Anleger. Um mehr als einen halben Dollar stieg der Ölpreis.
Kommentieren
Ölpreis wird durch Gewinnmitnahmen gedrückt Quelle: dpa
Erdölförderung

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA.

(Foto: dpa)

Frankfurt/Singapur Die anhaltenden Spannungen zwischen den beiden wichtigen Ölexportländern Saudi-Arabien und Iran machen Anleger nervös. Sie deckten sich daher am Dienstag mit Rohöl ein und trieben den Preis für die Nordsee-Sorte Brent bis zu 1,1 Prozent in die Höhe auf 66,75 Dollar je Barrel. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April stieg in ähnlichem Ausmaß um 53 Cent auf 62,59 Dollar.

Unmittelbar vor einem Treffen zwischen dem saudiarabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman und US-Präsident Donald Trump bezeichnete der Außenminister des Königreichs das internationale Atom-Abkommen mit dem Iran aus dem Jahr 2015 als mangelhafte Vereinbarung. Sie sieht vor, dass der Iran sein Atomprogramm einschränkt. Im Gegenzug werden die meisten Sanktionen aufgehoben. Zudem hatte Saudi-Arabien vor einigen Tagen betont, ebenfalls Atomwaffen entwickeln zu wollen, falls Iran dies tun sollte.

Darüber hinaus schiebe die rückläufige Ölförderung in Venezuela die Preise an, sagten Börsianer. Der Internationalen Energie-Agentur IEA zufolge hat sich die Produktion des krisengeschüttelten südamerikanischen Landes im Vergleich zu 2005 auf deutlich unter zwei Millionen Barrel pro Tag fast halbiert. Ein weiterer kräftiger Rückgang sei nicht ausgeschlossen. In diesem Fall könnte die globale Nachfrage das Angebot erstmals seit Jahren wieder übersteigen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

  • dpa
Startseite

Mehr zu: Öl - Ölpreise legen zu

0 Kommentare zu "Öl: Ölpreise legen zu"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote