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Öl Ölpreise notieren trotz Brexit-Deal niedriger

Am Donnerstagnachmittag kostet ein Barrel der Sorte Brent 39 Cent weniger als am Mittwoch. Die Rohölbestände der USA sind zuletzt kräftig gestiegen.
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Ölpreis wird durch Gewinnmitnahmen gedrückt Quelle: dpa
Erdölförderung

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA.

(Foto: dpa)

Singapur Die Ölpreise sind am Donnerstagnachmittag wieder gesunken. Nachdem bekannt wurde, dass die Brexit-Unterhändler einen Deal vereinbart haben, war der Preis kurzfristig auf das Vortagesniveau gestiegen, sank dann aber wieder. Händler nannten neue Lagerdaten aus den USA als Grund. Im Nachmittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 59,03 US-Dollar. Das waren 39 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) notierte kaum verändert.

Am Markt wurden die Preisabschläge mit Vorratszahlen des American Petroleum Institute (API) begründet. Demnach sind die Rohölbestände der USA in der vergangenen Woche kräftig um 10,5 Millionen Barrel gestiegen. Die Daten sind Wasser auf die Mühlen derer, die vor einer schwächeren Erdölnachfrage warnen. Als ein Hauptgrund gilt der Handelskonflikt zwischen den USA und China, der die Weltwirtschaft belastet.

Die amerikanische Regierung wird ihre wöchentlichen Lagerzahlen am Donnerstagnachmittag präsentieren. Analysten rechnen im Mittel mit einem wesentlich schwächeren Vorratsaufbau um drei Millionen Barrel. Die Daten des Energieministeriums werden am Ölmarkt meist noch stärker beachtet als die API-Zahlen.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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  • dpa
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