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Öl Ölpreise sinken nach überraschenden Lagerdaten aus den USA

Die Rohöllagerbestände in den USA haben nicht so deutlich abgenommen wie erwartet, auch Konjunkturdaten fallen schwächer aus. Die Ölpreise geben nach.
Update: 04.07.2019 - 11:38 Uhr Kommentieren
Brent und WTI notieren kaum verändert. Quelle: dpa
Erdölförderung

Brent und WTI notieren kaum verändert.

(Foto: dpa)

Singapur Die Ölpreise haben am Donnerstag nachgegeben. Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 63,69 US-Dollar. Das waren 17 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 28 Cent auf 57,12 Dollar.

Ein Grund für den Preisverfall sei der überraschend geringe Rückgang der US-Lagerbestände, sagte Stephen Innes, Manager beim Vermögensverwalter Vanguard. „Aber unabhängig davon kann man sich der Realität nicht verschließen, dass wir uns in einem weltweiten Abschwung der Industrieproduktion befinden.“

Ängste vor einer geringeren Nachfrage nahmen an den Ölmärkten zu, nachdem einige Konjunkturdaten in den USA, China und Europa schwächer als erhofft ausgefallen waren. Außerdem macht sich nach dem G20-Gipfel Ernüchterung breit, da die Handelskonflikte nach wie vor ungelöst sind. Zwar einigten sich die USA und China auf eine Wiederaufnahme der Gespräche im Handelsstreit, andererseits drohte die US-Regierung zu Wochenbeginn der Europäischen Union mit Zöllen auf europäische Exporte.

Auch die Einigung des Ölkartells Opec und weiterer Staaten (Opec plus) auf eine Beibehaltung der Ölförderkürzung am Dienstag vertreibt die Sorgen nicht. Die Fortführung der Kürzungspolitik war erwartet worden. Die 14 Opec-Staaten und zehn Nicht-Opec-Länder wollen den Ölpreis durch Förderlimits stabil halten.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

Finance Briefing
  • dpa
  • rtr
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