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Erdölförderung

Am Morgen kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent 66,03 Dollar und damit 36 Cent weniger als am Vortag.

(Foto: dpa)

Öl Ölpreise steigen um 0,9 Prozent

Geringere Benzinbestände in den USA und der eiserne Kurs der Opec gegen US-Präsident Trump haben die Ölpreise am Mittwoch in die Höhe getrieben.
Update: 27.02.2019 - 12:22 Uhr Kommentieren

SingapurDie Ölpreise haben am Mittwoch an ihre Vortagsgewinne angeknüpft und sind gestiegen. Der Preis für die Sorte Brent aus der Nordsee stieg am Mittwoch um 0,9 Prozent auf 65,78 Dollar je Barrel. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) erhöhte sich um 29 Cent auf 55,79 Dollar.

Am Markt wurden die Preiszuwächse mit neuen Daten zu den amerikanischen Lagerbeständen begründet. Nach Angaben des American Petroleum Institute (API) vom Dienstagabend sind sowohl die Rohölvorräte als auch die Benzinbestände in der vergangenen Woche deutlich gefallen. Am Mittwochnachmittag wird die US-Regierung ihre wöchentlichen Daten bekanntgeben.

Weiterer Preistreiber waren nachlassende Spekulationen auf eine Lockerung der Förderbremse durch die Opec. Das Exportkartell beuge sich offenbar nicht dem Druck von US-Präsident Donald Trump, sagte Analyst Benjamin Lu vom Brokerhaus Phillip Futures. Dieser hatte die Opec am Montag aufgefordert, die Produktion hochzufahren, um einen weiteren Anstieg des Ölpreises zu verhindern.

Der saudi-arabische Energieminister Chalid al-Falih sagte am Mittwoch, die Opec und ihre Verbündeten setzten ihre Förderbremse umsichtig um und behielten die Stabilität des Rohstoffmarktes im Auge. Diese Antwort werde Trump nicht gefallen, sagte Analyst Tamas Varga vom Brokerhaus PVM.

Unterdessen hat die große US-Börse CME technische Probleme behoben, die in der Nacht auf Mittwoch zu einem stundenlangen Ausfall bestimmter Handelsbereiche geführt haben. Betroffen war auch der Handel mit Terminkontrakten auf Rohöl.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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  • dpa
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