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Öl Saudi-Arabien rechnet mit weiterem Abbau der weltweiten Öl-Reserven

Seit 2017 regulieren die ölfördernden Länder die Produktion freiwillig, um das Preisniveau zu halten. Nun soll die Förderbremse verlängert werden.
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Seit 2017 ist die Förderbremse in Kraft. Quelle: dpa
Ölförderung

Seit 2017 ist die Förderbremse in Kraft.

(Foto: dpa)

Osaka Nach der angekündigten Verlängerung der Öl-Förderbremse der großen Produzenten geht Saudi-Arabien von einem Abbau der weltweiten Öl-Reserven aus. Zudem werde der Schritt zu einer Ausbalancierung des Marktes zwischen Angebot und Nachfrage führen, twitterte der saudi-arabische Öl-Minister Chalid al-Falih am Samstag.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte zuvor nach einem Treffen mit den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman im japanischen Osaka erklärt, beide Länder unterstützten eine Verlängerung der Förderbremse. Dabei solle die bisherige Regelung, wonach die Opec-Staaten, Russland und andere Förderländer („Opec+“) ihre Produktion um 1,2 Millionen Fass pro Tag (1 Fass = 159 Liter) reduzieren, mindestens weitere sechs Monate gelten. Vielleicht werde die Regelung, die eigentlich am Sonntag ausgelaufen wäre, auch um neun Monate verlängert, sagte Putin.

Die USA, inzwischen weltgrößter Ölförderer vor Russland und Saudi-Arabien, haben sich dem Pakt nicht angeschlossen. Offiziell wollen die in der Opec+ zusammengeschlossenen Förderländer über die Verlängerung bei ihrem Treffen am Montag und Dienstag sprechen.

Die Förderbremse ist seit 2017 in Kraft und wiederholt verlängert worden. Mit dem Pakt wollen die Länder den Ölpreis zumindest stabilisieren, der Anfang 2016 auf unter 30 Dollar je Fass abgestürzt war - vor allem wegen eines großen Überangebots auf dem Weltmarkt. Aktuell liegt er etwa doppelt so hoch. Dabei war er zuletzt stark geschwankt, weil es einerseits Sorgen vor einer Abschwächung der Weltwirtschaft gab, zum anderen aber der zugespitzte Streit zwischen den USA und dem Iran bei Experten die Frage der Versorgungssicherheit aufkommen ließ.

Mehr: Die USA belegen den Iran mit neuen Sanktionen. Das ist das Finanzimperium der Herrscher.

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  • rtr
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