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Öl Saudi-Arabien will bald volle Förderkapazität erreichen – Ölpreise legen zu

Bis Ende November will Saudi-Arabien die Folgen eines Drohnenangriffs beseitigen haben. Die Förderkapazität soll zwölf Millionen Barrel pro Tag erreichen.
Update: 09.10.2019 - 12:16 Uhr Kommentieren
Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Quelle: dpa
Erdölförderung

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA.

(Foto: dpa)

Frankfurt Eine Meldung zur Förderkapazität von Saudi-Arabien bewegt am Mittwoch die Ölpreise. Saudi-Aramco-CEO Amin Nasser kündigte auf einer Ölkonferenz in London an, dass das führende Opec-Land bis Ende November wieder seine volle Förderkapazität von zwölf Millionen Barrel pro Tag erreichen werde.

Die Ölpreise drehten daraufhin zunächst ins Minus, notierten gegen Mittag aber rund ein Prozent im Plus. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 58,77 US-Dollar. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg auf 53,15 Dollar.

Mitte September hatte ein Drohnen-Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien den Ölpreis um rund 20 Prozent in die Höhe getrieben. Zum einen weil Saudi-Aramco seine Produktion um die Hälfte drosseln musste, zum anderen schürte der Angriff die Furcht vor einem neuen Krieg in der Golf-Region.

Die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen im Bürgerkriegsland Jemen hatten die Angriffe für sich reklamiert. Mittlerweile liegen die Ölpreise allerdings wieder unter dem Niveau vor dem Angriff.

Am Mittwochmorgen hatten zuvor neue Daten zur Entwicklung der Ölreserven in den USA für keine nennenswerte Preisreaktionen am Ölmarkt gesorgt. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Anstieg der Lagerbestände um 4,13 Millionen Barrel verzeichnet hat.

Am Nachmittag stehen die offiziellen Daten der US-Regierung zu den Beständen an Rohöl auf dem Programm, die am Ölmarkt stark beachtet werden.

Der Fokus der Anleger am Ölmarkt liegt derzeit auf der weiteren Entwicklung im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Kurz vor geplanten Handelsgesprächen der beiden größten Volkswirtschaften der Welt gibt es neue Spannungen. Dies verstärkt am Ölmarkt die Befürchtung, dass die Nachfrage sinken könnte, und das drückt auf die Preise.

Nachdem die US-Regierung Handelsbeschränkungen gegen einzelne chinesische Unternehmen angekündigt hatte, waren von der Führung in Peking umgehend Gegenmaßnahmen angekündigt geworden.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

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