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Ölmarkt Das Siechtum der Opec und die Folgen

Der Ölpreis ist für Unternehmen und Analysten immer schwerer zu kalkulieren. Grund ist vor allem der Streit der Förderländer. Der Machtverlust der Opec hinterlässt deutliche Bremsspuren im Rohstoffmarkt.
19.11.2016 - 11:52 Uhr
Die staatliche saudische Ölfirma Aramco gilt als wertvollstes Unternehmen der Welt. Da sich der Staatshaushalt fast zu 90 Prozent aus den Öleinnahmen finanziert, trifft der Preisverfall den weltgrößten Erdöl-Exporteur besonders hart. Quelle: AFP
Aramco in Saudi-Arabien

Die staatliche saudische Ölfirma Aramco gilt als wertvollstes Unternehmen der Welt. Da sich der Staatshaushalt fast zu 90 Prozent aus den Öleinnahmen finanziert, trifft der Preisverfall den weltgrößten Erdöl-Exporteur besonders hart.

(Foto: AFP)

Wenn es noch eines Beweises für den Machtzerfall der Organisation Erdöl exportierender Staaten (Opec) bedurfte, dann war es das Treffen der 14 Mitgliedstaaten Ende September in Algier. Dort traf die Opec nach Ansicht des iranischen Ölministers Bijan Sanganeh eine „außergewöhnliche Entscheidung“: Mit einer Obergrenze für die Produktion von 33 Millionen Barrel pro Tag und der Einführung nationaler Quoten sollte dem Preisrutsch beim Öl ein Ende bereitet werden.

Doch nur vier Wochen später zeigten wichtige Förderstaaten außerhalb der Opec dem Kartell seine Grenzen auf: Bei einem Treffen in Wien lehnten es Russland, Brasilien, Mexiko, Oman, Aserbaidschan und Kasachstan allesamt ab, ihre Fördermengen verbindlich zurückzufahren.

Beschlossen wurde lediglich, sich vor der nächsten Opec-Sitzung am 30. November noch mal zusammenzusetzen. Der Ölpreis, der zuvor nach oben geschossen war und ein 15-Monats-Hoch erreicht hatte, legte daraufhin flugs den Rückwärtsgang ein. In der vergangenen Woche fiel er auf den niedrigsten Stand seit September.

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