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Ölmarkt Preis für Brent-Öl legt etwas zu

Die angespannte Situation in Nigeria und die Blockadepolitik des Iran haben den Wert der Nordseesorte nach oben gedrückt. Die schwachen Konjunkturaussichten verhinderten einen noch stärkeren Anstieg.
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Ein Öllager im Hafen von Rotterdam. Quelle: dpa

Ein Öllager im Hafen von Rotterdam.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Preis für Brent-Öl ist am Mittwoch etwas gestiegen. Als Grund verwiesen Händler auf die geopolitische Lage: Die Auseinandersetzungen in Nigeria und die wegen des Nuklearprogramms deutlich gestiegenen Spannungen des Westens mit dem Iran schürten die Angst vor Beeinträchtigungen in der Ölversorgung. Zusätzlich angeheizt wurde die ohnehin nervöse Stimmung am Ölmarkt durch die Explosion einer Autobombe in Teheran, bei der ein iranischer Nuklearwissenschaftler getötet wurde. In Nigeria lähmt ein landesweiter Streik gegen die Kürzung von Benzinsubventionen die Industrie.

Dass der Ölpreis nicht stärker stieg, erklärten Händler mit den trüben Wirtschaftsaussichten. Vor allem aus den Ländern der Eurozone werde mit einem Nachfragerückgang gerechnet. Das Fass Brent-Öl verteuerte ich um 20 Cent auf 113,48 Dollar. WTI-Öl kostete 102 Dollar und 24 Cent weniger als im späten Vortagesgeschäft.

  • rtr
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