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Ölmarkt Preise fallen leicht – Opec verhandelt mit Russland

Zum Wochenende sind die Ölpreise leicht gesunken. In der Ölbranche schauen alle auf das Treffen zwischen den Opec-Staaten und Russland. Putin weigert sich bisher, seine Produktion zu verringern.
25.11.2016 - 08:45 Uhr
Kommende Woche verhandelt die Opec mit Russland über die Begrenzung der Fördermengen. Russland hat sich bisher lediglich dazu bereit erklärt, die bisherigen Mengen einzufrieren. Doch auch innerhalb der Opec gibt es weiterhin unterschiedliche Meinungen. Quelle: dpa
Kommt die Förderkürzung?

Kommende Woche verhandelt die Opec mit Russland über die Begrenzung der Fördermengen. Russland hat sich bisher lediglich dazu bereit erklärt, die bisherigen Mengen einzufrieren. Doch auch innerhalb der Opec gibt es weiterhin unterschiedliche Meinungen.

(Foto: dpa)

Singapur Die Ölpreise sind am Freitag leicht gesunken. Vor einem wichtigen Treffen der Opec richten die Investoren alle Augen auf das Ölkartell. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Morgen 48,59 US-Dollar. Das waren 41 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Dezember fiel um 34 Cent auf 47,62 Dollar.

Am kommenden Mittwoch gilt es für die Opec. Dann will das Ölkartell über die Aufteilung einer bereits beschlossenen Förderkürzung beraten. Das Unterfangen ist heikel, weil es keine einheitliche Linie innerhalb der Opec und keine umfassende Unterstützung von außerhalb der Opec gibt.

Deshalb wollen sich die Opec-Staaten im Vorfeld mit Russland, das dem Kartell nicht angehört, treffen. Der Förderriese will seine Produktion bislang nicht verringern, sondern lediglich einfrieren - auf rekordhohem Niveau.

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