Ölpreis legt zu Spekulationen um Ölbestände stützen den Preis

Die USA haben so viel Rohöl auf Lager wie noch nie. Auf Wochensicht hat der Ölpreis damit wieder nachgegeben. Doch im Freitagshandel spekulieren Anleger auf ein sinkendes Überangebot.
Update: 20.02.2015 - 08:43 Uhr Kommentieren
Nach einer turbulenten Woche blieb der Ölpreis am Freitag nahezu konstant. Quelle: dpa
Ölpumpen

Nach einer turbulenten Woche blieb der Ölpreis am Freitag nahezu konstant.

(Foto: dpa)

SingapurSpekulationen auf ein schrumpfendes Überangebot haben Rohöl am Freitag gestützt. Nach dem Kursrutsch von zeitweise mehr als acht Prozent in den vergangenen Tagen verteuerte sich die richtungsweisende Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,5 Prozent auf 60,54 Dollar je Barrel. Das US-Öl WTI notierte 0,8 Prozent fester bei 51,57 Dollar.

Die wöchentlichen Daten des Ölindustrie-Dienstleisters Baker Hughes würden voraussichtlich einen erneuten deutlichen Rückgang der Bohrungen zeigen, prognostizierte Finanzmarkt-Experte Tony Nunan von Mitsubishi Corp. In der Vorwoche hatten die Zahlen einen Rückgang der US-Ölproduktion um 9,2 Millionen Barrel täglich signalisiert, das größte Minus seit der ersten Ölkrise 1973. Daraufhin war der Ölpreis kräftig angestiegen. Baker Hughes will seine Umfrage um 19 Uhr (MEZ) veröffentlichen.

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