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Ölpreis und Iran-Abkommen Spekulanten wetten weniger auf steigenden Ölpreis

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Massives Überangebot der weltweiten Märkte
USA fracken sich an die Spitze
Fracking in Pennsylvania
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So sieht Ölförderung heute aus: In den USA boomt das Fracking. Dabei wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien ins Gestein gepresst, um schwer erreichbares Gas und Öl freizusetzen – hier im US-Bundesstaat Pennsylvania.

(Foto: dpa)
Ölarbeiter an einer Pipeline
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Der unverminderte Fracking-Boom macht die USA zum größten Energieproduzenten der Welt – 2014 wuchs der Abstand sogar noch: 27 Millionen Barrel förderte das Land (ein Barrel sind 159 Liter). Allerdings wächst die Kritik.

(Foto: Reuters)
Protest gegen Fracking
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„Fracking innerhalb von Stadtgrenzen verbieten“: Auch in den USA protestieren immer wieder Menschen gegen die besonders in Deutschland umstrittene Fördermethode, hier in Denver im US-Staat Colorado. Sie fürchten, dass die Chemikalien das Wasser vergiften. Der Boom hat Schattenseiten.

(Foto: ap)
Ölplattform vor der russischen Küste
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Russland ist der wichtigste Öl- und Gaslieferant für Europa – damit leidet das Putin-Reich auch unter der schwachen Konjunktur auf dem Kontinent. Auch der milde Winter machte sich bemerkbar...

(Foto: dpa)
Russischer Ölkonzern Rosneft
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Insgesamt förderte Russland im vergangenen Jahr 21 Millionen Barrel. Der niedrige Ölpreis trifft Russland hart: Ein wichtiger Teil der Einnahmen stammt aus dem Export, etwa des Staatskonzerns Rosneft.

(Foto: dpa)
Ölförderung in Saudi-Arabien
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Saudi-Arabien besitzt nach Einschätzung von Experten die weltweit größten Ölreserven. Im Gegensatz zu den USA und Russland fördert das Königreich allerdings wenig Gas.

(Foto: dpa)
Ölraffinerie am Persischen Golf
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Saudi-Arabien fuhr im vergangenen Jahr seine Förderung nicht zurück und produzierte 14 Millionen Barrel. So hielt das Königreich den Preis für den Schmierstoff der Weltwirtschaft niedrig.

(Foto: dpa)

Das Land hat die OPEC aufgefordert, den Weg dafür zu ebnen, dass es bei Aufhebung der Sanktionen vier Mio. Barrel Öl pro Tag fördern kann – nach zuletzt 2,85 Mio. Barrel im Juni, wie aus Daten von Bloomberg hervorgeht.

Der Iran wird womöglich nach der vollständigen Umsetzung den täglichen Export innerhalb eines Jahres um 500.000 Barrel erhöhen. Das steht in einer von Clearview Energy Partners veröffentlichten Studie.

Saudi Arabien, der größte Erdölexporteur der Welt, hatte im Juni 10.564 Mio. Barrel Öl pro Tag gefördert und damit den seit 1980 bestehenden Rekord gebrochen laut Daten, die an die OPEC übermittelt wurden. Der Iran wiederum steigerte sich im Juni auf 4388 Mio. Fass - der höchste Wert laut Bloomberg-Daten, die bis 1985 zurückreichen.

Die weltweiten Märkte werden weiter ein „massives“ Überangebot sehen, erklärte die die Internationale Energieagentur am 10. Juli. Demnach wird die Nachfrage nach OPEC-Öl im nächsten Jahr um 900.000 Barrel pro Tag auf dann 30,1 Mio. Barreln im Durchschnitt steigen. Das wären 1,2 Mio. Fass weniger als das Volumen, was die Gruppe wohl in diesem Juni aus der Erde gepumpt hat.

„Jeder, der in dieser Woche Öl gekauft hat, befindet sich unter Wasser“, sagte Michael Hiley, Händler bei der New Yorker LPS Partners Inc., einem Futures-Broker, in einem Interview mit Bloomberg Ende der vergangenen Woche. Alle, die auf steigende Preise gewettet hätten, würden nun versuchen, aus ihren Transaktionen herauszukommen: „Der Markt hat noch immer zu viel Angebot, selbst ohne den Iran-Deal.“

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1 Kommentar zu "Ölpreis und Iran-Abkommen: Spekulanten wetten weniger auf steigenden Ölpreis"

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  • der benzinpreis dürfte gerne um 15% sinken, gell?